Rettungspaket für Schloss Dyck: Endlich geht’s aufwärts

Rettungspaket für Schloss Dyck: Endlich geht’s aufwärts

Rhein-Kreis Neuss Dr. Jürgen Großmann nahm's mit Humor: "Ich bin heute gerne als zahlender Gast auf Schloss Dyck", so der Vorstandsvorsitzende der RWE AG scherzhaft. Der Preis seines Tickets, das er für den Eintritt gelöst hatte, sprengte indessen die sonst üblichen Konditionen um ein Vielfaches. Drei Millionen Euro - so viel hat sein Unternehmen jetzt in die finanzielle Gesundung der Stiftung Schloss Dyck gesteckt.

Rhein-Kreis Neuss Dr. Jürgen Großmann nahm's mit Humor: "Ich bin heute gerne als zahlender Gast auf Schloss Dyck", so der Vorstandsvorsitzende der RWE AG scherzhaft. Der Preis seines Tickets, das er für den Eintritt gelöst hatte, sprengte indessen die sonst üblichen Konditionen um ein Vielfaches. Drei Millionen Euro - so viel hat sein Unternehmen jetzt in die finanzielle Gesundung der Stiftung Schloss Dyck gesteckt.

Ein lang erhoffter Eckstein, zu dem noch ein weiterer hinzukommt, denn auch das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich als Zustifter über das Ministerium für Bauen und Verkehr sowie die Staatskanzlei mit insgesamt drei Millionen Euro am Rettungspaket für die Stiftung Schloss Dyck, deren Kapital damit von fünf auf elf Millionen Euro wächst. Genug für die Zukunft, darin sind sich alle einig.

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Es ist also ein echter Neustart, der am Freitag auf Schloss Dyck im Beisein von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, weiteren Vertretern des Landes sowie RWE-Chef Großmann verkündet wurde. Verbindet der in der in der Region tätige Stromkonzern damit auch ein Stück weit Imagepflege - Großmann: "Wir wollen ein guter Nachbar sein." -, so betonte Rüttgers die landesweite Bedeutung des Gesamtensembles: "Mit seinem Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur ist Schloss Dyck als Institution einmalig in Nordrhein-Westfalen."

Mehr lesen Sie am Samstag, 28. Februar, in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

(NGZ)
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