Dormagen: Radrennen mit Volksfest in der City

Dormagen : Radrennen mit Volksfest in der City

Nur wenige Tage nach dem Ende der großen Frankreich-Rundfahrt und der Tour de Neuss in der Nachbarschaft stehen am Wochenende erneut Radsportler im Blickpunkt. Dieses Mal geht es durch die Dormagener Innenstadt.

Die Organisatoren des RSC Nievenheim legen dabei viel Wert, dass es eine Veranstaltung für die ganze Familie wird, die am Samstag zwischen 14 und 21 Uhr auf dem Helmut-Schmidt-Platz (vor der Stadtbibliothek) über die Bühne geht. Dafür sorgt ein buntes Rahmenprogramm.

Das Radrennen auf einem attraktiven Rundkurs mit Start und Ziel auf der Römerstraße hat zwei Besonderheiten: Es ist 33 Jahre her, dass es zum letzten Mal ein Radsport-Ereignis in Dormagen gegeben hat. Damals war es die SG Bayer/EC Worringen, die ein Radrennen (auch über die Kölner Straße) initiierte. Und es wird ein Renne auch zu Ehren von Fredy Schmidtke. Der vor zwei Jahren verstorbene Ex-Weltmeister und Olympiasieger von 1984 ist Namensgeber des Elite-Amateur-Rennens zum Abschluss der siebenstündigen Veranstaltung.

Bis zum Mittwoch lagen bei Martin Ritterbach 200 Anmeldungen von Fahrern für die Amateur-Rennen vor. Am Start sein werden deutlich mehr, denn der RSC Nievenheim rechnet mit einem guten Zuspruch für die Rennen der Jüngsten, wo die Anmeldungen erst am Renntag selbst erfolgen. Das gilt vor allem für das „Fette Reifen & Laufrad-Rennen“, bei dem die jüngsten Starter zwei Runden bzw nur die Zielgerade befahren. Deutlich mehr müssen die Elite-Amateure am Ende gegen 19 Uhr zeigen, die erwarteten 30 bis 35 Fahrer absolvieren 62 Runden oder 80 Kilometer.

In Dormagen und darüber hinaus haben wahrscheinlich die Teilnehmer am Prominenten-Rennen mehr „Promi-Status“ als der ein oder andere Amateurfahrer, für die es im Hauptrennen allerdings neben Geldprämien auch ein teures Carbon-Rennrad zu gewinnen gibt. Zugesagt haben Vize-Bürgermeister Michael Dries, Schützenkönig Willi Beivers, Guido Schenk (Vorsitzender der Werbegemeinschaft) oder der Fahrradbeauftragte Peter Tümmers. Der Marktplatz wird ein zentraler Ort und Treffpunkt sein. Eine Hüpfburg für die Kinder ist obligatorisch, der ADAC baut einen trickreichen Fahrrad-Parcours auf, die Polizei gibt wertvolle Tipps rund ums Fahrrad, hinzu kommt ein passendes kulinarisches Angebot mit Grill, Kaffeebar oder Wasserstand. schum

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