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Rhein-Kreis-Wettstreit: Rommerskirchen: Die Gemeinde glänzt mit grünen Oasen

Rhein-Kreis-Wettstreit: Rommerskirchen : Die Gemeinde glänzt mit grünen Oasen

Die Gemeinde Rommerskirchen hat viel zu bieten: Viele Grünflächen und Möglichkeiten für Radler und Fußgänger, die Landschaft zu genießen, aber ebenso Industrie und Einzelhandel. Der Rommerskirchener mag seine Ortschaften.

In den 17 Ortschaften Rommerskirchens wohnen rund 13 000 Menschen, dabei sorgt das langgestreckte Gebiet der südlichsten Kommune im Rhein-Kreis Neuss für viel "Grün" um die Häuser herum. Die wachsenden Gewerbegebiete zeugen von florierender Industrie, auch der Einzelhandel hat sich nach Ansicht der Bewohner verbessert. Sehr stolz sind die Rommerskirchener auf ihre landwirtschaftlichen Wurzeln und die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten in der Gemeinde zwischen dem Landwirtschaftsmuseum in Sinsteden und dem Werk- und Feldbahnmuseum in Oekoven.

Die "Rübe" im Kreisverkehr steht für die Landwirtschaft. Foto: Hans Jazyk

Viele Einsendende wie Harry Marquardt aus Nettesheim loben den Bahndamm als schönsten Wanderweg, so auch Heike Hendrich: "Hier kann man wunderbar joggen oder wandern. Wenn man will, sogar bis nach Neuss." Matthias Schlömer, Präsident der Frixheimer Schützen, nennt die "Kaiserroute", die Route durch den Bruch nach Köln und den Butzheimer Bruch, als die schönsten Rad- und Wanderwege sowie die grünste Stelle der Gemeinde. Diana Geldermann sieht ebenfalls den Butzheimer Bruch als Möglichkeit für "tolle Spaziergänge: Beim Gang durch die Felder hat man bei gutem Wetter einen Blick auf den Kölner Dom." Zudem sei das Durchqueren des Hohlweges ein Erlebnis. SPD-Fraktionschef Martin Mertens empfiehlt den Gillbachauenweg, der sich nach fast fertigem Ausbau zu einem begehbaren Pfad — "stets der Lebensader der Gemeinde folgend" — entwickelt.

Die Lambertuskapelle in Ramrath ist ein besonderer Ort. Foto: Jazyk

Besonders oft wurde beim Rhein-Kreis-Wettstreit auch die "Rübe" im Kreisverkehr in Eckum erwähnt: "Die ,Rübe' oder auch ,Rheinische Ananas' ist das markanteste Symbol Rommerskirchens — mag sie nicht jeder schön finden, so ist sie doch einzigartig", schreibt Mertens. Jürgen Thomas gefällt die "Rübe" als "Symbol für die landwirtschaftliche Prägung" gut. Auch CDU-Parteichef Michael Willmann empfiehlt die "Rübe". Willmanns Lieblingsort ist die Aussicht von den "Anstelner Höhen" und der Bahndamm zwischen Anstel und Ramrath: "Dort kann man abschalten und die Ruhe und Natur genießen." Jürgen Thomas meint: "Für mich ist ganz Rommerskirchen eine grüne Oase."

Ursula Heggemann hält die Silos der Genossenschaft für die markantesten Gebäude: "Die Höhe und die silberne Farbe fallen sofort ins Blickfeld", schreibt sie. Außerdem empfiehlt sie die romanische Pfeilerbasilika St. Briktius in Oekoven sowie die Lambertuskapelle in Ramrath. Daneben wurden das Rathaus, St. Peter in Rommerskirchen und St. Martinus in Nettesheim als besichtigenswert eingestuft.

Als Lokal empfiehlt Heike Hendrich die "Gillbachschänke" in Butzheim: "Bei Kadir und Roberta kann man sehr lecker essen, und das auch noch zu einem sehr fairen Preis. Matthias Schlömer weist auf die Metzgerei Telmes hin, Jürgen Thomas auf die Bäckerei Lenzen.

Der typische Rommerskirchener ist sehr heimatverbunden, da sind sich die Teilnehmer einig. Dazu sind die Ortsansässigen laut Matthias Schlömer "lebensbejahend, offen und haben Freude am Leben". Das zeigt sich auch an seinem Lieblingsort, dem "Center am Park", wo sich auf dem "Tummelplatz der Bewohner" viele Bekannte treffen.

Mertens verweist auf die spannende Geschichte eines unterirdischen Geheimganges vom Antoniterhof bis zum Kloster Langwaden. Dazu passe die Sage des "Küsters von Ikoven", einem sehr finsteren Gesellen, der einige Urahnen der Evinghovener verflucht haben soll.

(NGZ)