Der Rhein-Kreis unterstützt die vier Schuldnerberatungsstellen mit 380.500 Euro.

Förderung im Rhein-Kreis : 380.500 Euro für Schuldnerberatung

Insgesamt mehr als vier Millionen Euro stellt der Rhein-Kreis Neuss in diesem Jahr den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege zur Verfügung. Die Kreismittel sind für eine Vielzahl sozialer Aufgaben bestimmt.

Für den Bereich der Schuldnerberatung übergab Landrat Hans-Jürgen Petrauschke jetzt Zuwendungsbescheide von insgesamt 380.505 Euro an den Caritasverband Rhein-Kreis Neuss, die Diakonie Rhein-Kreis Neuss, den Sozialdienst Katholischer Männer Neuss sowie den Internationalen Bund.

„Die Schuldnerberatung ist ein unverzichtbarer Bestandteil sozialer Arbeit“, äußerte sich Landrat Petrauschke. Um das gute Beratungsangebot im Rhein-Kreis zu festigen, unterstütze der Kreis die wichtige Arbeit der vier Schuldnerberatungsstellen im Kreisgebiet durch jährliche Zuwendungen, damit so die Personalkosten gedeckt werden können. Wie aber misst man den Erfolg einer Schuldnerberatung? Wie kann man die Beratungsstellen, die teils mit unterschiedlichen Konzepten arbeiten, vergleichen?

„Zusammen mit den Wohlfahrtverbänden arbeiten wir auch hier an der Optimierung der Angebote für die Menschen bei uns“, erklärte Petrauschke mit Blick auf ein laufendes Gemeinschaftsprojekt in der Schuldnerberatung: Unter fachlicher Begleitung des Hamburger Beratungsunternehmens con_sens entwickelt der Kreis zusammen mit den beratenden Verbänden, den Kommunen sowie dem Jobcenter im Rhein-Kreis ein abgestimmtes Kennzahlen- und Berichtssystem. Ziel ist es, gemeinsam Transparenz, Messbarkeit und Vergleichbarkeit zu schaffen, um so die Qualität zu sichern und eine weitere Qualitätsentwicklung zu ermöglichen.

Die Fördermittel des Rhein-Kreises zur Schuldnerberatung verteilen sich wie folgt auf die insgesamt vier Beratungsträger: 86.622 Euro für den Caritasverband Rhein-Kreis Neuss (zuständig für Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen), 120.551 Euro für die Diakonie Rhein-Kreis Neuss (zuständig für Neuss und Korschenbroich), 52.781 Euro für den IB, den Internationalen Bund, (zuständig für Dormagen, Jüchen und Rommerskirchen) und 120. 551 Euro für den Sozialdienst Katholischer Männer Neuss (zuständig für Neuss, Kaarst und Meerbusch).

(NGZ)
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