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Coronoa-Pandemie im Rhein-Kreis​: Zahl der Todesopfer steigt auf 602​

Coronoa-Pandemie im Rhein-Kreis : Zahl der Todesopfer im Rhein-Kreis steigt auf 602

Eine 87-jährige Frau aus Grevenbroich ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 602. Das teilte der Kreis am Dienstagnachmittag mit.

Aktuell ist im Rhein-Kreis Neuss bei 2282 Personen (Vortag: 2284) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 153.354 (Vortag: 153.040) Personen sind wieder von der Infektion genesen.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 333,6 (Vortag: 313,5). Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 156.238 (Vortag: 155.925) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 2282 Infizierten gehören 284 (Vortag: 277) der Gruppe der unter 20-Jährigen an.


Der Aufenthaltsort der derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:


Neuss: 881 (Vortag: 838)
Dormagen: 251 (Vortag: 259)
Grevenbroich: 327 (Vortag: 344)
Meerbusch: 276 (Vortag: 285)
Kaarst: 150 (Vortag: 150)
Korschenbroich: 161 (Vortag: 183)
Jüchen: 156 (Vortag: 161)
Rommerskirchen: 54 (Vortag: 58)

„Das wichtigste Ziel ist weiter, die Infektionszahlen zu senken“, erläutert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Dies sei unerlässlich, um eine Überlastung der Krankenhäuser dauerhaft zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. „Auch nach dem weitgehenden Wegfall der Maskenpflicht ist es sinnvoll, insbesondere in Innenräumen im öffentlichen Bereich eine Maske zu tragen. Dies ist ein effektiver Schutz vor einer Ansteckung. Die Aufhebung zahlreicher Einschränkungen setzt auch voraus, dass ein hohes Maß an Eigenverantwortung gezeigt wird“, so Petrauschke.

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„Impfungen sind weiter der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten“, appelliert Petrauschke. Dies sei insbesondere auch mit Blick auf den kommenden Herbst von hoher Bedeutung. „Unsere Impfquote ist leider noch zu niedrig, um dauerhaft eine breite Schutzwirkung sicherzustellen und eine hohe Zahl an schweren Krankheitsverläufen zu vermeiden“, sagt Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin bei einem der mobilen Impfangebote des Kreises oder in dessen Impfzentrum in Neuss impfen zu lassen.

„Auch Schnelltests sind weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung und helfen dabei, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen“, so der Landrat. Er rät, sich weiter regelmäßig testen zu lassen und so zum Schutz aller beizutragen: „Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben.“

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und samstags von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

(NGZ)