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Corona: Wie im Rhein-Kreis Neuss geimpft wird

Corona im Rhein-Kreis Neuss : Wie im Rhein-Kreis Neuss geimpft wird

Die Impfungen gegen das Coronavirus laufen. Dabei ist jedoch einiges zu beachten. Fünf wissenswerte Fakten über den Ablauf der Impfungen und den Impfstoff.

1. In wie vielen Einrichtungen wurde bereits geimpft? Im Rhein-Kreis Neuss waren die mobilen Impfteams in 25 Senioren- und Pflegeeinrichtungen und haben dort 3682 Dosen verimpft. Bis zum 17. Januar werden in NRW rund 100.000 Bewohner und Mitarbeiter aus 800 Häusern geimpft worden sein. Bis Ende Januar sollen alle Einrichtungen in NRW mit dem Erst-, Zweit- und Ersatztermin durchgeimpft worden seien.

2. Wie werden die Pflegeheime für die Impfung ausgewählt? Nach Aufklärung und Einwilligung der Bewohner und der Vorbereitung der Räumlichkeiten melden die Heime ihren Bedarf und kriegen die passgenaue Lieferung zu einem vereinbarten Termin. Ab der kommenden Woche läuft die Vergabe über koordinierte Einheiten (z.B. die Kommunen).

3. Was muss bei Lieferung des Impfstoffs beachtet werden? Der Impfstoff von Biontech/Pfizer muss bei -70 Grad aufbewahrt und vor der Nutzung konstituiert werden. Geliefert wird der Impfstoff in sogenannten Vials (Durchstechflaschen), aus denen fünf bis sechs Impfungen gezogen werden können. Zuständig dafür sind die Impfteams.

4. Wie sind die mobilen Impfteams zusammengesetzt? Geleitet wird ein Team meistens von einem örtlichen Hausarzt. Unterstützung erhält er von anderen Ärzten, Apothekern oder medizinischen Fachangestellten. In NRW stehen über 5000 Menschen im Freiwilligenregister.

5. Was passiert mit nicht verimpften Dosen? Im Kühlschrank ist der Impfstoff fünf Tage haltbar. Nicht genutzte Dosen gehen an die Nachrückerliste mit medizinischem Personal und Risikopatienten. Nach Priorisierung ist auch eine Nutzung im Impfteam oder für nicht angemeldete Bewohner/Mitarbeiter möglich.

(seka)