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Corona-Krise: Rhein-Kreis Neuss begrüßt Konjunkturpaket des Bundes

Finanzspritze in der Corona-Krise : Rhein-Kreis Neuss begrüßt das Konjunkturpaket

Der Beschluss der Großen Koalition im Bundestag über ein neues Konjunkturpaket stößt beim Rhein-Kreis Neuss auf positive Resonanz. „Das ist ein starkes Aufbruch-Signal für Bevölkerung, Wirtschaft und Kommunen“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

Zuvor hatten sich die Politiker in Berlin auf Finanzspritzen für 2020 und 2021 im Umfang von 130 Milliarden Euro verständigt, um den Folgen der Krise entgegenzuwirken. Unter anderem gibt es eine vorübergehend niedrigere Mehrwertsteuer, Hilfen für Kommunen, Zuschüsse für Familien und eine Förderung des Wasserstoffs, auf den unter anderem das Rheinische Revier setzt.

„Die erhöhte Beteiligung des Bundes an den kommunalen SGB-II-Wohnkosten wird uns strukturell und auf Dauer stärken. Wir sind sehr erleichtert über diese Entlastung“, sagt Petrauschke. Für die Erhöhung des Bundesanteils an den Kosten der Unterkunft auf maximal 75 Prozent soll es eine Verfassungsänderung geben, damit die Landkreise und kreisfreien Städte diese Aufgabe auch künftig eigenverantwortlich wahrnehmen können. Aktuell liegt die Grenze bei 50 Prozent.

Hermann Gröhe, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen: „Das Wachstums- und Zukunftspaket bringt wichtige Unterstützung für die Städte und Gemeinden. Die konkrete Ausgestaltung dieser Unterstützung über die Kosten für Langzeitarbeitslose und nicht eine Übernahme von Altschulden kommt dabei gerade unserer Region zugute.“

Auch Bürgermeister Reiner Breuer hat das Paket am Donnerstag bei Facebook als „starkes Zeichen zur finanziellen Bewältigung der Coronakrise in den Kommunen“ bezeichnet.

(NGZ)