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Corona im Rhein-Kreis Neuss: Die aktuellen Zahlen

Corona im Rhein-Kreis Neuss : 7093 mit dem Coronavirus Infizierte im Rhein-Kreis Neuss

Ein 73-jähriger Mann und eine 82-jährige Frau, beide aus Neuss, sind an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 476. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 7093 Personen (Vortag: 7077) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen.

Kreisweit 69.719 Personen (Vortag: 68.600) sind wieder von der Infektion genesen.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 873,4 (Vortag: 776,5). Die NRW-Hospitalisierungsrate liegt bei 5,84. Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 77.288 (Vortag: 76.148) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 7093 Infizierten gehören 1868 (Vortag: 1904) der Gruppe der unter 20-Jährigen an.

Bei den durch den Kreis beauftragen Anbietern von kostenfreien Antigen-Schnelltests wurden in der vergangenen Woche insgesamt 127.097 Testungen (Vorwoche: 173.465) durchgeführt. Hierbei waren 4851 (Vorwoche: 4227) Ergebnisse positiv.

In den Corona-Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Impfteams sind in der vergangenen Woche 1523 PCR-Testungen (Vorwoche 1324) vorgenommen worden. Seit dem 11. März 2020 wurden hier insgesamt 122.006 Testungen durchgeführt, von denen bislang 32.845 positiv waren. Diese Zahlen umfassen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen.

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 Der Aufenthaltsort der derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:


 Neuss: 2410 (Vortag: 2430)
Dormagen: 1033 (Vortag: 973)
Grevenbroich: 1028 (Vortag: 1009)
Meerbusch: 783 (Vortag: 758)
Kaarst: 659 (Vortag: 727)
Korschenbroich: 438 (Vortag: 452)
Jüchen: 370 (Vortag: 382)
Rommerskirchen: 339 (Vortag: 308)

„Impfungen sind weiter der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. „Mit jeder Impfung schützen wir auch Kinder und Vorerkrankte, für die es noch keinen Impfstoff gibt“, sagt Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin bei einem der mobilen Impfangebote des Kreises oder in dessen Impfzentrum in Neuss impfen zu lassen.

Das wichtigste Ziel sei aktuell weiter, die Infektionszahlen zu senken, erläutert Petrauschke. Dies sei unerlässlich, um eine Überlastung der Krankenhäuser dauerhaft zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. „Jeder einzelne ist nun aufgerufen, eigenverantwortlich zu handeln und Infektionsgefahren zu vermeiden. Hierzu gehört neben einer Reduzierung von Kontakten auch, möglichst eine Maske zu tragen – sei es in der Schule, am Arbeitsplatz oder bei Kontakten in der Freizeit.