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Corona im Rhein-Kreis Neuss: 76-Jähriger Neusser stirbt an den Folgen einer Corona-Infektion

636 Corona-Infizierte im Rhein-Kreis Neuss : 76-Jähriger Neusser stirbt an den Folgen einer Corona-Infektion

Ein 76 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen aus Neuss ist an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Rhein-Kreis Neuss auf 29.

Das teilt der Kreis mit. Kreisweit ist aktuell bei 636 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 35 in einem Krankenhaus. 1 762 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den derzeit mit dem Virus infizierten Personen wohnen 250 in Neuss, 89 in Meerbusch, 76 in Kaarst, 75 in Dormagen, 72 in Grevenbroich, 40 in Korschenbroich, 18 in Rommerskirchen und 14 in Jüchen.

Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 2 427 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Zurzeit sind 1 355 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt aktuell für den Rhein-Kreis Neuss bei 104,5.

In den Corona-Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams sind in der vergangenen Woche 1 334 Testungen vorgenommen worden, in der Vorwoche waren es 1 312. Seit dem 11. März wurden dort insgesamt 22 819 Testungen durchgeführt, von denen bislang 1 148 positiv waren. Die Zahlen umfassen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen.

Angesichts der weiter steigenden Anzahl an Neuinfektionen appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, die aktuellen Corona-Auflagen unbedingt zu befolgen und alle Schutzmaßnahmen mitzutragen. „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger: Beachten Sie stets die AHA-Regeln. Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand, achten Sie auf Handhygiene und tragen Sie eine Alltagsmaske, wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann.“ Bei mehreren Menschen in geschlossenen Räumen müsse man zudem lüften. „Es gilt jetzt, so wenig Kontakte wie möglich zu haben und in Solidarität gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus anzugehen“, so Petrauschke.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar.

(NGZ)