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Corona im Rhein-Kreis: Die Zahlen zum 11. April

Corona im Rhein-Kreis : 6241 mit dem Coronavirus Infizierte im Rhein-Kreis

Drei Frauen (77, 84 und 89 Jahre) und ein Mann (94 Jahre) aus Grevenbroich sowie ein 82-Jähriger aus Korschenbroich sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 512. Im Rhein-Kreis ist aktuell bei 6241 Personen (Vortag: 7048) eine Corona-Infektion nachgewiesen.

Kreisweit 101.968 Personen (Vortag: 100.674) sind wieder von der Infektion genesen.


Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 772,3 (Vortag: 750,7). Die NRW-Hospitalisierungsrate liegt bei 7,07. Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 108.721 (Vortag: 108.229) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 6241 Infizierten gehören 1483 (Vortag: 1707) der Gruppe der unter 20-Jährigen an.

Der Aufenthaltsort der derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

  • Neuss: 2082 (Vortag: 2303)
  • Dormagen: 774 (Vortag: 987)
  • Grevenbroich: 934 (Vortag: 1036)
  • Meerbusch: 806 (Vortag: 971)
  • Kaarst: 616 (Vortag: 633)
  • Korschenbroich: 413 (Vortag: 467)
  • Jüchen: 358 (Vortag: 364)
  • Rommerskirchen: 234 (Vortag: 258)

Bei den durch den Kreis beauftragen Anbietern von kostenfreien Antigen-Schnelltests wurden in der vergangenen Woche insgesamt 90 870 Testungen (Vorwoche: 120 026) durchgeführt. Hierbei waren 4 664 (Vorwoche: 6 369) Ergebnisse positiv.

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Im Corona-Testzentrum Neuss sowie durch die mobilen Impfteams sind in der vergangenen Woche 548 PCR-Testungen (Vorwoche 1130) vorgenommen worden. Seit dem 11. März 2020 wurden hier insgesamt 129.208 Testungen durchgeführt, von denen bislang 38.741 positiv waren. Diese Zahlen umfassen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen.

„Das wichtigste Ziel ist weiter, die Infektionszahlen zu senken“, erläutert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Dies sei unerlässlich, um eine Überlastung der Krankenhäuser dauerhaft zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. „Auch nach dem weitgehenden Wegfall der Maskenpflicht ist es sinnvoll insbesondere in Innenräumen im öffentlichen Bereich eine Maske zu tragen. Dies ist ein effektiver Schutz vor einer Ansteckung. Die Aufhebung zahlreicher Einschränkungen setzt auch voraus, dass ein hohes Maß an Eigenverantwortung gezeigt wird“, so Petrauschke.

„Impfungen sind weiter der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten“, appelliert Petrauschke. Dies sei insbesondere auch mit Blick auf den kommenden Herbst von hoher Bedeutung. „Unsere Impfquote ist leider noch zu niedrig, um dauerhaft eine breite Schutzwirkung sicherzustellen und eine hohe Zahl an schweren Krankheitsverläufen zu vermeiden“, sagt Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin bei einem der mobilen Impfangebote des Kreises oder in dessen Impfzentrum in Neuss impfen zu lassen.