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Corona im Rhein-Kreis: Die Zahlen zum 02. Mai

Corona im Rhein-Kreis : 4499 mit Corona Infizierte im Rhein-Kreis

Eine 83-Jährige und ein 93-Jähriger aus Neuss sowie ein 95-Jähriger aus Dormagen sind an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 541. Im Rhein-Kreis ist aktuell bei 4499 Personen (Vortag: 5380) eine Infektion nachgewiesen.

Kreisweit 114.038 Personen (Vortag: 112.328) sind wieder von der Infektion genesen.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 574,6 (Vortag: 625,4). Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 119.078 (Vortag: 118.608) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 4499 Infizierten gehören 842 (Vortag: 951) der Gruppe der unter 20-Jährigen an.

Der Aufenthaltsort der derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

  • Neuss: 1576 (Vortag: 1807)
  • Dormagen: 467 (Vortag: 601)
  • Grevenbroich: 694 (Vortag: 801)
  • Meerbusch: 540 (Vortag: 703)
  • Kaarst: 407 (Vortag: 481)
  • Korschenbroich: 390 (Vortag: 484)
  • Jüchen: 269 (Vortag: 313)
  • Rommerskirchen: 123 (Vortag: 161)

Bei den durch den Kreis beauftragen Anbietern von kostenfreien Antigen-Schnelltests wurden in der vergangenen Woche insgesamt 76.695 Testungen (Vorwoche: 68.099) durchgeführt. Hierbei waren 3960 (Vorwoche: 4248) Ergebnisse positiv.

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Im Corona-Testzentrum Neuss sowie durch die mobilen Impfteams sind in der vergangenen Woche 197 PCR-Testungen (Vorwoche 192) vorgenommen worden. Seit dem 11. März 2020 wurden hier insgesamt 161.519 Testungen durchgeführt, von denen bislang 39.345 positiv waren. Diese Zahlen umfassen nicht die Testungen in Arztpraxen und Krankenhäusern im Kreisgebiet sowie von Reiserückkehrern an Flughäfen oder Grenzstationen.

„Das wichtigste Ziel ist weiter, die Infektionszahlen zu senken“, erläutert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Dies sei unerlässlich, um eine Überlastung der Krankenhäuser dauerhaft zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. „Auch nach dem weitgehenden Wegfall der Maskenpflicht ist es sinnvoll insbesondere in Innenräumen im öffentlichen Bereich eine Maske zu tragen. Dies ist ein effektiver Schutz vor einer Ansteckung. Die Aufhebung zahlreicher Einschränkungen setzt auch voraus, dass ein hohes Maß an Eigenverantwortung gezeigt wird“, so Petrauschke.

„Impfungen sind weiter der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten“, appelliert Petrauschke. Dies sei insbesondere auch mit Blick auf den kommenden Herbst von hoher Bedeutung. „Unsere Impfquote ist leider noch zu niedrig, um dauerhaft eine breite Schutzwirkung sicherzustellen und eine hohe Zahl an schweren Krankheitsverläufen zu vermeiden“, sagt Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin bei einem der mobilen Impfangebote des Kreises oder in dessen Impfzentrum in Neuss impfen zu lassen.