Neuss: Querungshilfe über die B477 in Reuschenberg gefordert

„Bürgermonitor“ in Neuss : Erst Verkehrszählung, dann vielleicht eine Querungshilfe

Am Ortsausgang Reuschenberg klagen Anwohner über einen ungesicherten Übergang über die B477, der vor allem von Schülern genutzt wird.

Gefährlich wird es zunächst auch weiterhin bleiben. Aber es kommt Bewegung in die Sache, denn, wie ein Stadtsprecher mitteilte, seien Verkehrszählungen geplant. Deren Ergebnis könnte dafür sorgen, dass es über die Bundesstraße 477 am Ortsausgang von Reuschenberg Richtung Speck eine Querungshilfe geben wird.

Um was genau es geht: Agnes Schober aus Reuschenberg ist viel und oft mit dem Rad unterwegs, auch von Reuschenberg nach Holzheim oder Weckhoven. Sie nutzt dabei einen Weg entlang der Erft, der eine unschöne Stelle hat, denn kurz vor dem Ortsausgangs-/Ortseingangsschild Reuschenberg muss die B477 überquert werden. „Das ist wegen des Verkehrs unübersichtlich und gefährlich“, sagt sie. Vor allem für die vielen Schüler, die den Weg nutzen, um zur Realschule Holzheim oder zur Gesamtschule in Reuschenberg zu kommen. Dorthin gehört eine Querungshilfe“, meint Schober. Dass Handlungsbedarf besteht, sieht auch die Stadt Neuss so. Doch die B477 ist, wie der Name sagt, eine Bundesstraße, der zuständige Baulastenträger Straßen.NRW. Für den Bau einer Querungshilfe wäre also der Landesbetrieb verantwortlich. Der aber wolle Fakten, so der Stadtsprecher.

Daher werde die Stadt eine Verkehrszählung veranlassen. Das übrigens auch an anderen Stellen mit starkem Verkehrsaufkommen. „Danach werden wir eine Prioritätenliste erstellen und mit Straßen.NRW in Verhandlung treten“, erklärt der Sprecher.

(goe)
Mehr von RP ONLINE