Rhein-Kreis Neuss: Blitz-Marathon: Polizei zieht Bilanz

Rhein-Kreis Neuss : Blitz-Marathon: Polizei zieht Bilanz

Die Polizei hat Bilanz zum Blitz-Marathon im Rhein-Kreis gezogen. 750 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs.

Wie bereits bei vergangenen Blitz-Marathon-Aktionen hatte die Polizei auch dieses Mal den Eindruck, dass der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer langsamer und kontrollierter unterwegs war. Insgesamt kontrollierten die Ordnungshüter im Rhein-Kreis 25.718 Verkehrsteilnehmer, von denen 750 zu schnell unterwegs waren. Das sind 2,9 Prozent der gemessenen Fahrzeuge. Beim zweiten Blitzmarathon (3./4. Juli) waren es 3,8 Prozent. An anderen Tagen sind es laut Polizei acht Prozent.

Auf einer Landstraße in Grevenbroich war ein Lkw-Fahrer bei erlaubten 70 km/h mit 116 km/h unterwegs. In Neuss wurde ein Autofahrer gemessen, der es anstelle der erlaubten 50 km/h innerhalb der geschlossenen Ortschaft auf 83 km/h brachte. Beiden droht ein Fahrverbot von einem Monat, sowie ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, sowie drei Punkte in Flensburg.

Mutter mit Kleinkind zu schnell

In Kaarst wurde ein Verkehrsteilnehmer mit 57 km/h gemessen, obwohl nur 30 km/ h erlaubt waren. Er hat mit einem Bußgeld von 100 Euro und drei Punkten zu rechnen.

In Dormagen war eine Mutter mit ihrem Kleinkind im Auto zu schnell unterwegs. Auf der B 477 (außerhalb der geschlossenen Ortschaft) wurde sie mit 71 km/h gemessen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit lag bei 50km/h. In Meerbusch-Strümp war ein Autofahrer mit dem gleichen Verstoß aufgefallen. Beide Verkehrsteilnehmer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro und ein Punkt in der Verkehrssünderdatei.

Außerdem ahndeten die Polizei im Rhein-Kreis Neuss 14 Verstöße gegen die Anschnallpflicht. Zwei Verkehrsteilnehmer zog die Polizei in der Nacht, im Rahmen der Kontrollen, in Kaarst aus dem Verkehr. Sie hatten offensichtlich Alkohol zu sich genommen. Alkoholteste bestätigten die Verdachtsfälle. Zu diesen Maßnahmen kam es auf der Straße "Am Dreieck" und auf der Porschestraße. Einen Fahrer erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Bei dem zweiten Verkehrsteilnehmer war der Wert des Erlaubten deutlich überschritten, so dass eine Blutprobe und die Sicherstellung des Führerscheins fällig wurde. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

Die Geschwindigkeitsverstöße in den einzelnen Kommunen

Hier geht es zur Infostrecke: Blitzmarathon Oktober 2012: die Ergebnisse aus dem Rhein-Kreis

(ots)
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