Remscheid: Wiertz soll SPD-Chef werden – CDU kritisiert Machtkonzentration

Remscheid: Wiertz soll SPD-Chef werden – CDU kritisiert Machtkonzentration

Die Remscheider SPD wird am Samstag einen neuen Vorstand wählen. Als einziger Kandidat für den Posten, den die vergangenen zwei Jahre Lothar Krebs inne hatte, steht Sven Wiertz zur Verfügung.

Er ist persönlicher Referent von Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Würde Wiertz gewählt, sei das eine unzulässige Verquickung von Verwaltungstätigkeit und Parteipolitik. Das schreibt CDU-Vorsitzender Jens Nettekoven in einer Pressemitteilung.

Die CDU befürchtet eine "Machtkonzentration im Rathaus", wenn Wiertz, der als "Architekt des Sparpaketes gilt", auch der SPD vorstehe. Auch nur der Anschein von Vetternwirtschaft sollte vermieden werden, fordert Nettekoven. Werde Wiertz gewählt, "kann man getrost davon ausgehen, dass der Remscheider Steuerzahler über das städtische Gehalt des Herrn Wiertz einen Teil der Parteiarbeit der SPD finanziert", schreibt der CDU-Chef.

(RP)