Remscheid: Vorverkauf für Kinderstadt "Ferienkiste" startet am Samstag

Remscheid: Vorverkauf für Kinderstadt "Ferienkiste" startet am Samstag

Die Kinderstadt "Ferienkiste" (FeKi) gehört fest zum Veranstaltungskalender des Remscheider Sommerferienprogramms. Wenn vom 16. bis zum 27. Juli aus der Albert-Einstein-Gesamtschule eine fiktive Stadt mit Fichtentalern und eigener Arbeitswelt wird, erleben 176 Kids einen riesen Spaß.

Zum 15. Mal können die Bewohner im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren die Luft der Erwachsenenwelt schnuppern. Und weil die Nachfragen der Eltern immer früher kommen, hat sich das Veranstaltungsteam aus Stadt, Kraftstation, der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde, der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land sowie dem Bildungszentrum des Sana-Klinikums dazu entschieden, den Verkauf für die begehrten Plätze schon in den Februar zu legen.

Am Samstag, 24. Februar, kann der Nachwuchs von 10 bis 12 Uhr angemeldet werden. "Wichtig ist, dass wir dieses Mal zum ersten Mal im Neuen Lindenhof sind", betont Daniela Kann von der Kinder- und Jugendförderung der Stadt. Sie übernahm in diesem Jahr die Organisation, da "Mister Kinderstadt", wie Sozialdezernent Thomas Neuhaus Til Rebelsky bezeichnet, krankheitsbedingt ausfiel.

Eltern können sowohl Plätze für ihre eigenen Sprösslinge als auch für Kinder einer weiteren Familie sichern, erklärt Kann. Für jedes Kind wird dann eine separate Vollmacht benötigt. In den vergangenen zwei Jahren sei man am Erstverkaufstag noch nicht ausverkauft gewesen.

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Neben den 150 Regelplätzen werden auch zehn Inklusionsplätze vorbehalten. Eltern sollten sich vorab telefonisch bei Daniela Kann melden (Tel. 0 21 91 / 16 36 76). Darüber hinaus können zusätzlich sechs Kinder der Ev. Jugendhilfe und zehn Kinder aus Flüchtlingsfamilien an der FeKi teilnehmen und zum Beispiel mit Auszubildenden des Sana-Klinikums eine Teddy-Operation durchführen oder als Mitglied des FeKi-Rates die Freundschaft mit der Partnerkinderstadt in Wermelskirchen vertiefen.

Durch das Angebot erfahren die Kinder "ein Stück Hineinwachsen in die Gesellschaft" spielerisch, beschreibt Neuhaus, warum die Kinderstadt so beliebt ist. Dieser Faszination gehen in diesem Jahr zum ersten Mal auch Professor Ulrich Deinet und Studenten der FH Düsseldorf wissenschaftlich auf den Grund. Wer Lust hat, das Projekt ehrenamtlich zu unterstützen, soll sich bei der Stadt oder einer der Einrichtungen melden. Mindestalter: 16 Jahre. Weitere Infos gibt's im Internet unter www.remscheid.de.

(RP)