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Verkauf der Böker-Villa steht vor dem Abschluss

Städtische Immobilie : Verkauf der Böker-Villa steht vor dem Abschluss

Auf der Expo Real in München vom 8. bis 10. Oktober wird die Böker-Villa nicht im städtischen Portfolio vertreten sein.

Dafür gibt es einen erfreulichen Grund: Die prachtvolle städtische Immobilie an der Elberfelder Straße soll nach dem Auszug der Musik- und Kunstschule im Herbst 2017 einen neuen Eigentümer finden. Die Vorgespräche sind geführt, die Angebote sondiert. „Wir befinden uns im Interessenbekundungsverfahren“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Die Verwaltung wird dem Rat noch dieses Jahr die Details für die Veräußerung vorlegen. Es gibt mehr als einen Kaufinteressenten. Zum jetzigen Zeitpunkt will Mast-Weisz keine Namen und Branchen nennen.

Fest steht, dass die Gründerschmiede Remscheid, 2016 als Verein ins Leben gerufen, eine adäquate Bleibe sucht. Öffentlich hat deren Vorstand bereits betont, dass er unweit des Friedrich-Ebert-Platzes ein Gründerzentrum einrichten möchte. Der Verein möchte durch zahlreiche Beratungs- und Netzwerkangebote eine neue Gründungskultur in Remscheid schaffen, Start-ups vorantreiben.

Durch Treffen, Workshops, Vorträge, Co-Working-Plätze und Virtual-Office sollen die Jung-Unternehmer einen Ort erhalten, der kreatives Arbeiten möglich macht. Momentan ist die Gründerschmiede in der „ErlebBar“, Hindenburgstraße 8, untergebracht. Der Geschäftsführer der Gründerschmiede, Christoph Imber, ist Betreiber der „ErlebBar“. Das Projekt von Gründern, Wirtschaftsjunioren und der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe (FGW), das CDU und deren Mittelstandsvereinigung favorisieren, ist eines von mehreren, das mit der Folgenutzung ins Gespräch gebracht worden war.