The Voice of Germany 2018 mit Florian Alexander Kurz aus Remscheid

Blind Audition am Donnerstag: Ein Remscheider bei „The Voice of Germany“

Der Lenneper Florian Alexander Kurz ist Kandidat bei der TV-Show „The Voice of Germany“. Zur Ausstrahlung seiner Blind Audition am Donnerstag hat er zum „Public Viewing“ ins Rotationstheater eingeladen.

Das lange Warten hat ein Ende. Drei Wochen, nachdem die achte Staffel von „The Voice of Germany“ bei Pro7 angelaufen ist, wird der Auftritt von Florian Alexander Kurz im Fernsehen gezeigt. Am Donnerstag, 8. November, steht der 17-jährige Lenneper auf der Bühne, um sich bei den „Blind Auditions“ vor der Jury zu beweisen.

Mark Forster, Yvonne Catterfeld, Michael Patrick Kelly sowie Michi Beck und Smudo von den Fanta 4 drücken mit dem Rücken zum Teilnehmer den Buzzer, entscheiden nur aufgrund des akustischen Eindrucks, ob dieser eine Runde weiterkommt. 8000 Talente haben sich für die Show beworben, 150 sind ins Rampenlicht vorgestoßen. Florian Alexander Kurz zählt zu den Besten, die sich einem Millionenpublikum präsentieren.

Im Sommer 2018 hat der 1,96 Meter große Hüne am Leibniz-Gymnasium sein Abitur gemacht. Ein Jahr hat sich der junge Sänger danach gegeben, um seine musikalischen Ambitionen voranzutreiben. Kurz hat sich als Gymnasiast durch die Lenneper Boygroup „Acoustic Arts“ erste überregionale Meriten verdient, danach solo als Singer-Songwriter weitergemacht. „The Voice of Germany“ begreift Florian in dem Sabbatjahr nach der schulischen Reifeprüfung als Chance.

Diese zu nutzen, ist mit einem langen Weg verbunden. Er begann im Februar mit dem ersten Casting in Köln. Damals noch ohne die Promi-Juroren. Professionelle Vocal-Coaches hörten sich die Bewerber an. „Wir waren 50 in einem Raum, die jeweils 30 Sekunden vorsingen durften“, erinnert sich Florian. Danach begann das erste Warten auf grünes Licht vom Sender. „Am 22. März, meinem Geburtstag, kam die Nachricht, dass ich weiter bin. Ich habe sie von meinen Eltern bei McDonald’s erhalten, versteckt in den Chicken Nuggets.“

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Die finale Auswahlrunde in Berlin fiel in seine Abi-Prüfungszeit. Freitag schrieb er seine Englisch-Klausur, am Tag danach ging es nach Berlin. Eine lange Liste von Liedern hatte er zugeschickt bekommen, eine Handvoll bereitete er für seinen zweiten Auftritt vor, überlegte sich außerdem etwas Eigenes. „Erst wurde ein kleines Interview mit mir gemacht, danach folgte ein kurzes Vocal Coaching, um schließlich vor den gleichen Leuten wie in Köln zu singen“, blickt der Remscheider zurück. Sein Eindruck damals: „Ich war zufrieden mit meiner Leistung.“ Die Bestätigung erhielt er nach ein paar weiteren Wochen als Nachricht auf dem Handy während er ein Fußballturnier in Hackenberg besuchte.

Es folgte ein Gesangs-Coaching in den Filmstudios Adlershof in Berlin mit ersten Interviews und Styling-Beratung. Im Sommer wurde der TV-Auftritt von Florian Alexander Kurz aufgezeichnet. Mit Vater Michael und Mutter Birgit, Bruder Benjamin und dessen Freundin sowie seinem besten Kumpel Thorben ging’s in die Hauptstadt. Mit welchem Lied er sich bewarb, darf er nicht verraten. Nervosität spürte er erst beim Gang zum Mikro. „Auf der Bühne zu stehen, ist hammergeil, das Herz rast.“

Ob er nach anderthalb Minuten Präsentation in die Battles vordrang, darf Florian auch noch nicht preisgeben. Dass er mit seiner Familie am 8. November ein „Public Viewing“ im Rotationstheater veranstaltet, lässt erahnen, dass es so schlecht nicht gelaufen sein kann. So viel kann Florian Alexander sagen: Das Niveau ist hoch. „Jeder kann singen, am Ende entscheidet der Geschmack der Juroren.“ Der Lenneper bleibt auf dem Boden: „Berühmt sind die Wenigsten durch die Show geworden, aber dass man im Fernsehen war, hilft weiter.“ Die Atmosphäre bei den Dreharbeiten sei zudem einfach toll: „Wir sind wie eine große Familie.“

In dem Jahr nach dem Abi stellt Florian die Weichen. Entweder er packt den Einstieg ins Musik-Business oder versucht, sich einen anderen Traum zu erfüllen. Beides hat mit Durchstarten zu tun. Pilot will er werden.

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