Remscheid Teurer Abriss Möbelhaus – Stadt räumt Fehler ein

Remscheid · Im Zusammenhang mit der umstrittenen Kostenexplosion beim geplanten Abriss der Bauruine des ehemaligen Möbelhaus vom Stein am Honsberg hat die Verwaltung Fehler eingeräumt. Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz entschuldigte sich in der Sitzung des Hauptausschusses im Namen der Stadtverwaltung.

Zahlen nicht belastbar

Eine neue Berechnung der Abrisskosten hatte zu einer Verdoppelung der Summe geführt. Dafür hatte es Kritik aus der Politik gehagelt. Die erste Berechnung der Abrisskosten sei falsch, die Zahlen "nicht belastbar" gewesen, sagte Mast-Weisz. "Diese Zahlen hätten nie veröffentlicht werden dürfen". Mast-Weisz nannte Kommunikationsfehler in der Verwaltung als Grund für die Panne.

Gefährdet scheint das Projekt durch die Fehler aber nicht. Wie der Stadtdirektor mitteilte, hält die Bezirksregierung in Düsseldorf die neue, höhere Kostenschätzung für "angemessen und nachvollziehbar" und hat angekündigt, das Projekt stärker zu fördern als normalerweise üblich. Demnach müsste die Stadt nur zwanzig Prozent der Kosten selber tragen und würde von der Kostensteigerung nicht ganz so stark belastet.

Der Hauptausschuss gab die Gelder aber noch nicht frei. Er will erst eine schriftliche Zusage der Finanzierungshilfe durch das Land abwarten.

(RP/rl)
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