Remscheid: Tafel ist für ihre Arbeit weiter auf Spenden angewiesen

Remscheid: Tafel ist für ihre Arbeit weiter auf Spenden angewiesen

Ein positives Fazit der jüngsten Mitgliederversammlung der Remscheider Tafel für Bedürftige zog gestern auf BM-Nachfrage Sandra Engelberg. Die Vorsitzende der Caritas Remscheid sitzt als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrtspflege im erweiterten Vorstand der Tafel.

"Die Remscheider Tafel funktioniert, sie leistet an allen Ausgabestellen in der Stadt gute Arbeit." Für ihre wichtige Aufgabe sei sie leider weiterhin auf Spenden angewiesen, sagte Engelberg. In der Berichterstattung des Vorstandes um den Vorsitzenden Oliver Witte seien alle Fragen aus der Versammlung heraus zufriedenstellend beantwortet worden. Engelberg bestätigte, dass der amtierende Vorstand bei der für März 2018 geplanten Neuwahl nicht mehr für diese Funktion zur Verfügung stehen werde.

Die Zahl der Tafelkunden sei leicht rückläufig. Das habe damit zu tun, dass die Zahl der Flüchtlinge in Remscheid zurückgegangen sei. Wie berichtet, war in den Jahren 2015 und 2016 die Nachfrage nach Lebensmitteln an der Tafel durch die Flüchtlingswelle zwischenzeitlich deutlich nach oben gegangen. Im Oktober 2016 berichtete die Tafel von 2700 Menschen, die sie mit Lebensmitteln und Essen versorgt. Zum Vergleich: 2012 hatte die Tafel 800 Ausweise ausgegeben. Unter den Kunden waren zuletzt auch vermehrt Rentner und junge Familien zu finden.

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Sandra Engelberg appellierte an die Bürger, weiter für die Tafel zu spenden, um sie so bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. "Leider ist es so, dass wir die Tafel brauchen." Getragen wird die Tafelarbeit sehr stark von der ehrenamtlichen Arbeit der mehr als 100 Helfer, die sich hier engagieren, etwa bei der Lebensmittelausgabe an allen fünf Wochentagen an verschiedenen Standorten im ganzen Stadtgebiet.

Spendenkonto: Remscheider Tafel e.V. Stadtsparkasse Remscheid IBAN: DE65 3405 0000 0000 0022 46 BIC: WELADEDRXXX

(hr)