1. NRW
  2. Städte
  3. Remscheid

Remscheid: Stadt wird Stadion-Umbau prüfen

Remscheid : Stadt wird Stadion-Umbau prüfen

Mit "viel Sympathie", aber auch mit der gebotenen Nüchternheit betrachtet Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz die Pläne des Unternehmers Peter Völkels für eine Neugestaltung des Lenneper Röntgen-Stadions. Die Stadt möchte die Idee weiterverfolgen.

Nach einem Treffen, bei dem Völkel seine Ideen vorstellte, müssen beide Seiten Hausaufgaben erledigen, bevor sie in zwei Wochen wieder zusammenkommen: Die Stadt werde prüfen, ob sich die Pläne mit der Stadtplanung, der Sportentwicklung und dem Schulsport vereinen lassen, sagte Mast-Weisz. Völkel müsse sein Konzept konkretisieren und vor allem die Finanzierung für den Umbau wie auch den Betrieb der Sportstätte klären.

 Das Röntgen-Stadion.
Das Röntgen-Stadion. Foto: Jürgen Moll

Sport muss im Mittelpunkt stehen

Peter Völkels Idee sieht vor, das Stadiongelände in eine Event-Sportstätte umzubauen. Sie umfasst ein verkleinertes Stadion und eine Mehrfachsporthalle, die für Handball, Rollhockey oder Basketball, aber auch Veranstaltungen jeglicher Art genutzt werden könnte. Eine zweite Halle könnte für Badminton oder Squash zur Verfügung stehen. Wichtig war dem Stadtdirektor, dass der Sport weiterhin im Mittelpunkt steht. "Noch eine Grundsatz-Diskussion um das Röntgen-Stadion mache ich nicht mit", sagte er der BM. In der Ausrichtung war er sich aber mit Völkel einig.

  • Remscheid : Röntgenstadion – gegen Verkauf
  • Remscheid : CDU: Stadt soll Planungen zum Stadion einstellen
  • Remscheid : Hackenberg als Stadion-Ersatz geprüft

"Zwei Fußballfans haben sich getroffen", sagte Mast-Weisz. Bei der Finanzierung der Sportstätte müsse Völkel aber nicht nur den Umbau, sondern auch den Betrieb sicherstellen. Mehrkosten könne und dürfe sich die Stadt nicht leisten. Er fasste zusammen: "Das ist eine tolle Idee, wenn's klappt. Wenn es nicht klappt, ist es aber auch kein Weltuntergang."

(RP/rl)