Remscheid: Stadt verschenkt Zirkuserlebnis

Remscheid: Stadt verschenkt Zirkuserlebnis

300 Freikarten für den "Remscheider Weihnachts-Circus" werden im Jobcenter verteilt.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) geht gerne in den Zirkus, um ein paar unterhaltsame Stunden zu erleben. Für die Leistungen der Artisten, Clowns und Dompteure hat er großen Respekt. Das Live-Erlebnis unter der Zirkuskuppel sei viel besser als eine Übertragung im Fernsehen, sagt er. Darum weiß der OB den Wert des Geschenks, das er gestern erhielt, gut einzuschätzen. 300 Freikarten für die Vorstellungen des "Remscheider Weihnachts-Circus" überreichte Geschäftsführer Stefan Ballack dem Remscheider Stadtoberhaupt gestern auf dem Schützenplatz. Die Karten gelten für Vorstellungen "zwischen den Jahren", also nach Weihnachten und vor Silvester.

Der OB brachte die Freikarten im Anschluss zum Leiter des Jobcenters am Bahnhof, Dirk Faust. Der wird seine Kundschaft, die von Transferleistungen lebt, mit diesem Präsent erfreuen. Wer arbeitslos sei, für den sei ein Besuch nur schwer finanzierbar, sagt der OB.

Die offizielle Übergabe fand auf dem mit Schnee und Eis bedeckten Schützenplatz statt, wo der Zirkus seit dem Wochenende nach und nach sein Quartier bezieht. Die große Anzahl der Wagen gibt einen Eindruck davon, dass es hier um eine größere Veranstaltung geht.

Ballack bedankte sich gestern noch einmal für die gute Kooperation mit der Stadt. Die sorge für tolle Bedingungen. Das sei für einen Zirkus längst nicht überall selbstverständlich.

Beim "Remscheider Weihnachts-Circus" werden die Artisten nur für diese Show aus verschiedenen Bereichen zusammengeholt. Die Choreographie des zweieinhalbstündigen Programms entsteht vor Ort. Das Zelt fasst 550 Personen. Ballack verspricht in "Wohnzimmer-Atmosphäre" ein modernes Programm für die ganze Familie, das mehr sei als nur klassischer Zirkus. Es wird Ballett-Einlagen geben, vier der 14 Darbietungen werden mit Livegesang begleitet. Auch Tierdressuren unter anderem mit dressierten Papageien, werden unter der Zirkuskuppel nicht fehlen.

Die Weihnacht im Namen, unerwartet dick unterstrichen vom aktuellen Winterwetter, sei nicht nur der Jahreszeit geschuldet, sagt Ballack. Musikauswahl und Lichterschmuck sind weihnachtlich ausgerichtet, zudem eröffnet täglich jeweils eine Stunde vor den beiden Vorstellungen der Weihnachtsmarkt im Foyer-Zelt mit Glühwein und was sonst so zu einem Weihnachtsmarkt dazugehört. An Silvester gibt es eine Gala mit anschließendem Feuerwerk und Party mit DJ im Zelt. Die Besucher können dann mit den Artisten ins neue Jahr feiern. Deutscher Sekt zum Anstoßen ist auch im Verkauf.

(hr)