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Motorsport: Stursberg fährt auf sechsten Gesamtrang

Motorsport : Stursberg fährt auf sechsten Gesamtrang

Langstreckenmeisterschaft: Wermelskirchener ist auf dem Nürburgring schnell unterwegs. Müllenmeister scheidet aus.

Beim achten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fuhr Mike Stursberg zum zweiten Mal in Folge auf den sechsten Gesamtrang. Grund zum Jubeln hatte auch die Mannschaft race&event aus Radevormwald, die auf Platz drei in ihrer Klasse landete. Niklas Steinhaus kam indes auf Klassenrang vier ins Ziel, während Nicole Müllenmeister nach Motorproblemen das Rennen vorzeitig aufgeben musste.

Egal ob VLN-Langstreckenmeisterschaft, 24-Stunden-Rennen oder Blancpain-Serie: Das Haribo-Racing-Team hatte nahezu während der gesamten Saison das Pech an den Reifen kleben. Erst beim siebten VLN-Rennen platzte der Knoten mit dem sechsten Gesamtrang. Zwei Wochen danach wiederholten Stursberg und sein Teamkollege Hans-Guido Riegel (Bonn) mit dem Porsche 911 GT3-R nun dieses Ergebnis beim Vier-Stunden-Rennen des MSC Sinzig im ADAC.

"Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden", sagte Stursberg: "So viele Runden wie dieses Mal sind wir lange nicht mehr gefahren. Das Wetter war traumhaft, es gab nur wenige Unfälle und kaum Ölspuren. Außerdem lief unserer Porsche perfekt." Darum lobte Stursberg nach der Zielankunft vor allem die Mechaniker.

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Für den Wermelskirchener war es ein versöhnlicher Saisonabschluss in der VLN-Langstreckenmeisterschaft. "Mit dem Porsche fahre ich dieses Jahr auf jeden Fall nicht mehr", sagte Stursberg. Gemeinsam mit André Stallmeyer wird er im Oktober allerdings noch ein Youngtimer-Rennen mit einem BMW 2002 auf der Nordschleife bestreiten.

Der Wechsel in die Zweiliter-Klasse erwies sich für das Team race&event von Martin Mohr auf dem Nürburgring einmal mehr als die richtige Entscheidung: Heinz Schmersal (Wuppertal) und Manuel Metzger (CH-Zollikon) lenkten den Audi TT-RS auf den dritten Rang von zwölf Startern bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm. Der zweite Platz wurde von dem Duo gerade einmal um 16,234 Sekunden verpasst. Im 64. Rennen war es für den Rennstall aus Radevormwald der 36. Podiumsrang.

Bei den Produktionswagen bis 3000 ccm verpassten Niklas Steinhaus (Wermelskirchen), Christian Konnerth (Winnenden) und Andreas Schettler (Baden-Baden) mit dem BMW Z4 nur um 46,713 Sekunden das Treppchen. Nicht ins Ziel kamen Nicki Müllenmeister (Wermelskirchen) und Ben Harper (Berlin) mit ihrem Opel Astra OPC, denn nach eineinhalb Stunden ließ die Motorleistung nach. "Wir haben das Rennen lieber aufgegeben, sonst wäre vielleicht noch mehr kaputtgegangen", sagte Müllenmeister. Bis zu den Motorproblemen hatte sie auf Rang acht (von 18) gelegen.

(RP)