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Schwimmen: SG Remscheid: Schiemann beerbt Jürgen Schmitz

Schwimmen : SG Remscheid: Schiemann beerbt Jürgen Schmitz

Erstaunlich wenig Zeit brauchte die SG Remscheid, um nach der unerwarteten Kündigung ihres langjährigen Trainers Jürgen Schmitz im 45-jährigen Wuppertaler Jörg Schiemann einen Nachfolger zu finden. Und der wurde gestern in einem improvisierten Treffen der Trägervereins-Vorstände von LSV, LTG, Waspo und RSV im Kraftraum des Sportbads am Stadtpark präsentiert. Dabei besiegelten Schiemann und RSV-Schatzmeister Wolfgang Pipiorka (in Vertretung des RSV-Vorsitzenden Hartmut Bau) mit der Unterzeichnung des Vertrags eine neue Ära in der sportlichen Entwicklung der Schwimm-Gemeinschaft.

Man sei stolz, nach nur knapp zwei Wochen bereits einen Nachfolger präsentieren zu können, der „unser Wunschkandidat gewesen wäre, wenn wir früher voneinander gewusst hätten“, sagte Uli Kohlstedt, der Technische Leiter der SG, bei der Vorstellung des Neuen. Das Profil habe einfach gepasst. Muss es wohl, denn in den letzten Tagen hatten die Verantwortlichen der SG mehrere Vorstellungsgespräche, bevor sie sich am Dienstag für Schiemann entschieden, der aus Brandenburg stammt und zuletzt vier Jahre als Stützpunkttrainer in Bochum tätig war.

Hinsichtlich seines Remscheider Engagements hielt sich „der Neue“ zunächst einmal bedeckt, hatte er doch bisher kaum Zeit, das Terrain zu sondieren. Zumindest hatte er jedoch mit dem spärlich ausgestatteten Kraftraum im Sportbad hinlänglich Bekanntschaft gemacht, und als Stützpunkttrainer in Bochum sind ihm die SG und ihre Spitzensportler keine Unbekannten.

Ansonsten erbat er sich Zeit, um sich mit den Verhältnissen vor Ort vertraut zu machen. Seine erste Aufgabe wird es sein, die SG-Schwimmer auf die NRW-Kurzbahnmeisterschaft vorzubereiten, die am 27. und 28. Oktober in Wuppertal stattfindet, zeitgleich mit dem 2. Pokalwettbewerb in Remscheid.

(RP)