Schwimmen : SG mit Spitzenleistung

Beim Landesliga-Wettkampf der DMS wächst die Damenmannschaft der SG Remscheid über sich hinaus. Mit nahezu 400 Punkten Vorsprung sichert sich das Team von Trainer Jörg Schiemann den Aufstieg in die Oberliga.

Für einen Paukenschlag sorgte die Damenmannschaft der SG Remscheid, die bei den Deutsche Mannschaftsmeisterschaften (DMS) der Landesliga ins Rennen ging. Bei dem Wettkampf im Bonner Hardtbergbad schafften die Remscheiderinnen den Aufstieg in die Oberliga — und das souverän.

Laut vorläufigem Endergebnis landeten sie mit 18274 Punkten auf dem ersten Platz in der Gesamtwertung der Landesligen Rheinland und Westfalen und setzten sich in einem starken Teilnehmerfeld von 20 Mannschaften durch. Am Ende hatten die Remscheiderinnen, die im vorigen Jahr den Aufstieg knapp verpassten, nahezu 400 Punkte Vorsprung vor der zweitplazierten Mannschaft des Duisburger Schwimmteams und satte 750 Zähler vor dem Team "Maxi-Swim Hamm", das den dritten Rang in der Gesamtwertung belegte.

Mit dieser Spitzenleistung hatte SG-Trainer Jörg Schiemann nach krankheits- und verletzungsbedingten Trainingsrückständen gleich mehrerer Schwimmerinnen nicht gerechnet. "Die Mädchen haben einen hervorragenden Wettkampf geliefert. Sie zeigten eine rundherum geschlossene Mannschaftsleistung, geprägt von Teamgeist und sehr guten Einzelleistungen. Das war der beste Wettkampf, den ich als Trainer bei der SG bisher erlebt habe", lobte der Trainer seine Schützlinge, die 500 Punkte mehr erreichten, als der Trainer aufgrund der bisherigen Leistungen und Zeiten erwartet hatte. Dieser Erfolg ist gleichzeitig ein Beleg für die sehr gute Trainingsarbeit.

Zwei neue Vereinsrekorde

Insgesamt schwammen die Damen bei 32 Einzelstarts 21 persönliche Bestzeiten und zwei Vereinsrekorde. Einen großen Anteil am Erfolg hatte Michelle Jünger (Jahrgang 1993), die bei ihren Starts 2620 Punkte erzielte und über 50m Rücken in einer Zeit von 32,29 Sekunden einen neuen Vereinsrekord aufstellte. Dies schaffte auch Chantal Forßmann (Jg. 96) über 200m Rücken (2:27,77 Min.), die insgesamt 2404 Zähler sammelte.

Mit beeindruckenden Leistungssteigerungen bei allen Starts und fast 2300 Punkten wartete auch die Jüngste der Mannschaft, Kim-Alicia Kilter (Jg. 97) auf. Saskia Liedgens (Jg. 94) und Ann-Kathrin Gillmann (Jg. 95) steuerten ebenfalls deutlich mehr als 2000 Punkte bei. 1981 Zähler erzielte mit nur drei Starts Desirée Mahle. Stark auch die Leistungen von Nina Behrend, die über 100 und 200m Freistil persönliche Bestmarken aufstellte, sowie von Lena Höwekamp, Laura Vosskötter und Pia-Sumana Halscheid, die bei allen Starts ausschließlich persönliche Bestzeiten schwammen und so zur hervorragenden Gesamtleistung der Mannschaft beitrugen.

(RP)
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