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Rollhockey: Reinert will Früchte der Arbeit ernten

Rollhockey : Reinert will Früchte der Arbeit ernten

Rollhockey-Bundesliga: Mit einem Sieg beim TuS Düsseldorf-Nord will die IGR Remscheid ins neue Jahr starten.

Die 4:8-Niederlage gegen den RSC Cronenberg vor drei Wochen war für die IGR Remscheid bereits die fünfte Pleite im achten Saisonspiel. Trotzdem ist beim Rollhockey-Bundesligisten von Nervosität keine Spur: "Wir arbeiten ruhig weiter. Es gibt noch genug Mannschaften, die wir vor den Play-offs hinter uns lassen können", sagt IGR-Trainer Andreas Reinert. Damit meint er unter anderem den morgigen Gegner, den TuS Düsseldorf-Nord.

Die Remscheider sind in der Rollsporthalle Unterrath zu Gast (16 Uhr) und haben sich – nach dem mickrigen 1:1-Unentschieden in eigener Halle am zweiten Spieltag – viel vorgenommen. "Zuhause haben wir zwei Zähler verloren, jetzt wollen wir drei gewinnen", gibt sich Reinert kämpferisch. Mut macht dem Westfalen ausgerechnet die Niederlage gegen den Deutschen Meister aus Cronenberg: "Da haben wir viel investiert, uns am Ende jedoch leider nicht belohnt." Ein "phasenweise ansehnliches Spiel" hatte auch Gunter Brockmann gesehen. Ähnliches erwartet er jetzt gegen den TuS. "Die Düsseldorfer sind schlagbar. Bei einem Sieg ziehen wir an ihnen in der Tabelle vorbei", so der IGR-Vorsitzende, der unbedingt mit einem Erfolg ins neue Jahr starten will.

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Allerdings haperte es schon im Hinspiel an Effektivität im Torabschluss – und Besserung ist nicht in Sicht. Vor allem, weil Goalgetter Yannick Peinke dieses Mal vermutlich nicht zum Kader zählen wird. Der Lenneper kommt erst im Laufe des morgigen Tages aus dem Urlaub zurück. "Für ihn müssen andere in die Bresche springen", meint der Übungsleiter und denkt dabei an Kapitän Markus Wilk und Nachwuchshoffnung Fabian Selbach. Dazu setzt er auf die Erfahrung von Marc Schinkowski und Robin Selbach. Letzterer lief in den vergangenen Partien seiner Leistung hinterher. "Ich hoffe, dass er morgen explodiert", meint Reinert. Auch Jan Henckels wird auf der Bank sitzen. Er bekommt den Vorzug vor Yannic Brockmann (Trainingsrückstand). Moritz Kreidewolf steht bei der IGR zwischen den Pfosten und spricht von einem "Pflichtsieg", obwohl die Bergischen in den letzten Jahren in Unterrath immer Mühe hatten, zu punkten.

"Wir sind zwar individuell besser besetzt, aber auch der TuS hat gefährliche Leute in seinen Reihen", weiß Kreidewolf. Tobias Paczia ist Nationalspieler, Jonas Pink und André Beckmann zählen zum weiteren Kreis der deutschen Auswahl. "Die dürfen wir nicht unterschätzen", warnt der Schlussmann der IGR. Er erwartet stürmische Gastgeber, doch die Remscheider wollen dagegenhalten. "Wir werden dem Spiel unseren Stempel aufdrücken", verdeutlicht der IGR-Trainer: "Es wird Zeit, die Früchte unserer Arbeit zu ernten."

(RP)