Peking: Soeder auf Rang vier

Christiane Soeder (33) sorgte gestern bei den Olympischen Spielen in Peking für das beste österreichische Olympia-Resultat im Frauen-Radsport aller Zeiten. Die gebürtige Remscheiderin bestimmte bei heftigem Regen zusammen mit vier anderen Fahrerinnen die Schlussphase des Straßenradrennens entscheidend mit, wählte aber an der letzten Steigung vor dem Ziel die falsche Übersetzung („Ich habe mich für einen zu hohen Gang entschieden, weil ich dachte, dass ich noch mehr drauf habe“), so dass der angestrebte Sprung auf das Siegertreppchen misslang und ihr das damit verbundene Edelmetall auf den letzten 200 Metern aus den Händen glitt. „Vierte zu werden ist etwas undankbar, obwohl es eigentlich eine tolle Platzierung ist“, äußerte sich Soeder nach der Zieldurchfahrt etwas enttäuscht.

Am Mittwoch hat Soeder noch eine zweite Medaillen-Chance: Dann startet sie beim Einzel-Zeitfahren – eine Disziplin, die ihr liegt und in der sie zu den Mitfavoritinnen gezählt wird.

(RP)