Handball: Panther-Wirrungen

Handball: Panther-Wirrungen

Beim Aufsteiger in die Handball-Regionalliga geht es drunter und drüber. Spieler wollen nicht für die "Zweite" abgestellt werden. Dagegen ist Liga-Rivale TuS Wermelskirchen vor der Partie in Soest ein Hort des Friedens.

Nur drei Punkte liegen zwischen dem punktgleichen Spitzenduo mit Spitzenreiter TuS Wermelskirchen und Verfolger OSC Rheinhausen sowie dem Fünften, Aufsteiger TSG Altenhagen-Heepen. "Die Tabellenführung ist eine schöne Momentaufnahme, sie kann aber bei der aktuellen Konstellation schnell futsch sein", sagt TuS-Spielertrainer Lars Hepp, der gemeinsam mit seiner Mannschaft am Sonntag (18 Uhr) eine "Spätschicht" beim Soester TV fährt.

Der Tabellenneunte befindet sich knapp über den Abstiegsplätzen und kämpft verbissen um jeden Punkt für den Klassenerhalt. Wie schwer es das junge Team von STV-Trainer Dirk Lohse den Gegnern zu Hause macht, erfuhren unter anderem der hoch eingeschätzte TuS Ferndorf und der Tabellendritte Schalksmühle-Halver, die mit leeren Händen die Heimreise antraten.

"Der STV setzt nach einem personellen Umbruch auf junge, talentierte Spieler, die viel über Emotion und Kampf kommen. Das wird eine sehr interessante Aufgabe", glaubt Hepp, der die Mannschaft des STV am Anfang des Jahres auch abseits des Ligabetriebs kennenlernte: Die Soester Spieler waren bei der A-Lizenz-Lehrmannschaft praktisch seine "Pappkameraden". "Das war damals eine nette Angelegenheit", sagt der TuS-Spielertrainer augenzwinkernd.

Unterdessen laufen die Personalplanungen für die neue Spielzeit auf Hochtouren. "Wir sind fleißig", verrät Hepp. Nach der Verpflichtung von Roland Mainka und Martin Wozniak wird weiter kräftig an Neuzugängen für vakante Positionen arbeitet. Gesucht wird nach dem Weggang von Max Hamers (Bergische Panther) noch ein Keeper. Und da wohl auch Thomas Zeller gehen wird, zudem eine Alternative für den rechten Rückraum.

(RP)