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Handball: Nur Tarp/Wanderup für den TuS zu stark

Handball : Nur Tarp/Wanderup für den TuS zu stark

Zwei Tage lang stand in der Wermelskirchener Schwanenhalle alles im Zeichen des Handballs. Sechs Drittligisten, der niederländische Erstligist Swift Arnheim und Mittelrhein-Oberligist TSV Bayer Dormagen II spielten um den vom TuS Wermelskirchen ausgerichteten Hummel-Cup.

Am Ende war die Auftaktbegegnung des Vorbereitungsturniers identisch mit der Finalpaarung, die das Team des Ausrichters und die HSG Tarp/Wanderup bestritten. Und wie schon in der Gruppenphase setzten sich die Nordlichter aus der Nähe von Flensburg, die im vorigen die Meisterschaft in der Dritten Liga Nord holten, durch.

"Es war ein Turnier auf ordentlichem Niveau", meinte TuS-Trainer Lars Hepp, dessen Team mit einer knappen 22:23-Niederlage gegen den derzeitigen Dritten der Nord-Staffel aus Tarp/Wanderup ins Turnier startete.

Es folgte ein 18:18-Remis gegen den Liga-Konkurrenten VfL Eintracht Hagen, ehe sich die Gastgeber durch einen 23:19-Erfolg gegen die HSG Gensungen/Felsberg (Zehnter der Dritte Liga Ost) Platz zwei in der Gruppe sicherten und damit im Viertelfinale auf Dormagen II trafen.

Dieser Aufgabe entledigten sich die Wermelskirchener locker und zogen durch einen 22:15-Sieg ins Halbfinale ein, wo der Liga-Konkurrent und derzeitige Spitzenreiter der West-Staffel, HSG Handball Lemgo II, wartete. In einem spannenden Spiel setzte sich der TuS schließlich nach Verlängerung und Siebenmeterwerfen gegen die Bundesliga-Reserve aus Lemgo durch und zog überraschend ins Finale ein.

Hier wartete erneut Tarp/Wanderup, das sich zunächst gegen Arnheim (24:17) und dann gegen den VfL Edewecht (18:11) durchgesetzt hatte auf die Wermelskirchener. Die Gastgeber erwischten zwar einen guten Start und führten mit 9:7, doch dann ließen die Kräfte nach, so dass die Nordlichter mit 18:14 das bessere Ende für sich hatten.

"Bei uns gab es zwar Licht und Schatten, doch am zweiten Tag überwog das Licht. So ein Turnier ist auch dafür da, für den Feinschliff zu sorgen und Wettkampfpraxis zu sammeln", erklärte Hepp. Letzteres traf nicht nur für den lange verletzten Lukas Tebbe zu, sondern vor allem auch für Martin Wozniak.

Der Rückraumspieler, der nach seinen Kreuzbandverletzungen nahezu elf Monate außer Gefecht war, kam zu seinen ersten Kurzeinsätzen. "Ich bin froh, dass er wieder dabei ist. Gerade in der Abwehr wird er für Entlastung sorgen", erklärte Hepp, der zudem Niklas Sichelschmidt aus dem Bezirksliga-Team zu seinen ersten Spielanteilen in der Drittliga-Mannschaft verhalf.

Fischbach hört auf

Wie am Rande des Turniers bekannt wurde, wird TuS-Manager Klaus Fischbach zum 30. Juni aus persönlichen Gründen aufhören.

(RP)