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Vier Tage lang dröhnten auf dem Nürburgring wieder die Motoren. Höhepunkt war die 39. Auflage des 24-Stunden-Rennens. Dabei sorgte aus bergischer Sicht Mike Stursberg mit Rang 13 für die beste Platzierung.

 Abgehoben: Der Haribo-Porsche GT3-R, des Quartetts Stursberg, Wenzel, Westbrook und Riegel.

Abgehoben: Der Haribo-Porsche GT3-R, des Quartetts Stursberg, Wenzel, Westbrook und Riegel.

Vier Tage war der Nürburgring wieder das Mekka der Motorsportfans. Den Höhepunkt bildet die 39. Auflage des 24-Stunden-Rennens, bei dem auch zahlreiche Motorsportler aus der Region am Start waren. Die beste Platzierung erreichte dabei Mike Stursberg. Der Wermelskirchener landete mit seinen Teamkollegen Christian Wenzel, Richard Westbrook und Hans-Guido Riegel im Haribo-Porsche GT3-R auf Platz 13 der Gesamtwertung.

Sieger wurden Marc Lieb, Lucas Luhr, Timo Bernhard und Romain Dumas im Porsche 911 GT3 RSR. Das Quartett setzte sich vor 250 000 Zuschauern rund um die legendäre Nordschleife des Nürburgrings nach einem packenden Schlagabtausch gegen Dutzende Werksmannschaften und werksunterstützte Teams durch.

Jubel bei Steinhaus/Steinhaus

Traditionell eröffnet die Rundstrecken-Challenge Nürburgring das Mega-Wochenende. Auch beim vierten Rennen zur RCN blieben Vater und Sohn Dirk und Niklas Steinhaus in der Erfolgsspur. Die Wermelskirchener belegten den zweiten Gesamtrang und feierten den vierten Klassensieg in Folge. Zufrieden war auch Gerry Diel, der im Honda Civic auf dem vierten Rang landete.

183 Teams hatten genannt. Unter ihnen auch die Remscheider Ralf Klein und Frank Orlowski, die aber kurzfristig auf den Start verzichteten. "Ursprünglich wollten wir fahren, aber von der Logistik her war es uns einfach zu stressig. In zwei Wochen sind wir wieder dabei", sagte Klein.

Gerhard Diel, beim 24-Stunden-Rennen Teammanager des Kissling-Opel-Teams, ließ seinen Opel Astra zu Hause, fand aber im Mathol-Team ein Honda-Cockpit. "Durch meine Arbeit bei Kissling fehlt mir einfach die Zeit, mein eigenes Auto einzusetzen. So kam ich an den Honda. Platz vier von zehn Startern geht voll in Ordnung. Das gab schöne Punkte für die Meisterschaft."

Dirk Steinhaus war der Startfahrer im Schirmer-BMW M3, Sohn Niklas übernahm für die zweite Rennhälfte. "Es lief perfekt, wir hatten nicht das kleinste Problem", freute sich Dirk Steinhaus. "Mit den vielen Startern war es natürlich sehr voll auf der Strecke und man musste beim Überrunden höllisch aufpassen. Auch kamen die Reifen nicht ganz auf Temperatur." Nach über zwei Stunden Fahrzeit hatten die Wermelskirchener nur 38 Sekunden Rückstand auf den BMW M3 V8 von Uwe Ebertz.

(RP)
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