Judo Morcinek in Duisburg auf dem Podest

Remscheid · Der JCR-Kämpfer wird beim Rhein-Ruhr-Wanderpokal Zweiter, Haciyev belegt in der U 18 ebenfalls Rang zwei.

 Zeigte nach der Verletzungspause eine gute Leistung beim Turnier um den Rhein-Ruhr-Wanderpokal: JCR-Judoka Thomas Morcinek (oben).

Zeigte nach der Verletzungspause eine gute Leistung beim Turnier um den Rhein-Ruhr-Wanderpokal: JCR-Judoka Thomas Morcinek (oben).

Foto: Hertgen

Einige Judoka des JC Remscheid starteten am vergangenen Wochenende beim Turnier um den Rhein-Ruhr-Wanderpokal, das von der Judoabteilung des MSV Duisburg ausgerichtet wurde. Für viele Teilnehmer galt der Wettkampf als Standortbestimmung. Wie zum Beispiel für Thomas Morcinek. Der JCR-Kämpfer startete nach überstandener Bänderverletzung im Ruhrgebiet, um sich auf die demnächst beginnende Ligasaison und die Deutsche Veteranen-Meisterschaft am kommenden Wochenende in Bochum vorzubereiten.

Nach der langen Wettkampfpause musste er eine Klasse höher als gewohnt an den Start gehen (plus 100 Kilogramm). Im ersten Kampf trat Morcinek gegen den Aachener Lieb an und meisterte diese Aufgabe souverän, indem er den Kampf in der Bodenlage für sich entschied. Im zweiten Kampf zollte er allerdings der langen Verletzungspause Tribut. Das Vertrauen in die eigenen Techniken war noch nicht da und so verlor er den Kampf gegen Reitz mit Ippon. Trotzdem war die Vorstellung des Remscheiders eine gelungene Generalprobe, weswegen die Freude über den zweiten Platz mehr als berechtigt war.

Alessia Schaaf trat bei den Damen U 21 in der Klasse bis 70 Kilogramm an und hatte drei Kämpfe. In ihrem ersten Kampf versuchte sie, eine neu trainierte Technik, einen Seo-nage, einzusetzen, was jedoch schief ging. Danach entschied sie einen Kampf mit einer Kombination aus Uchi-Mata, Ouchi-gari und Haltegriff für sich. Den letzten Vergleich mit Svenja Brill, einer alten Bekannten, verlor sie erst kurz vor Schluss durch einen Armhebel. Dadurch wurde sie Dritte.

Die Reihen der U 18-Kämpfer des JCR waren diesmal aufgrund von Krankheit oder Verletzung von Joshua Bader, Niklas Diedrichs und Christos Pintsis gelichtet, so dass der Druck allein auf Tariyel Haciyev (-60kg) und Max Fischer (- 81kg) lag. Umso erfreuter war Trainer Thomas Drappan, dass sich Haciyev nach drei gewonnenen Kämpfen mit wechselnden Techniken bis ins Finale des stark besetzten Wettbewerbs kämpfte. Hier traf er auf Felix Stöcke, gegen den der Remscheider zunächst mit einer hohen Wertung in Führung ging, bevor er in letzter Sekunde durch eine Unachtsamkeit verlor. Fischer verlor nach einem Auftaktsieg seinen zweiten Kampf und schied nach einer weiteren Niederlage in der Trostrunde aus. Trainer Thomas Drappan war nicht ganz zufrieden, sieht aber viel Potential für die Zukunft.

(RP/ac)