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Lokalsport: Mehrsprachige Fragestunde beim Familientreffen am Samstag

Lokalsport : Mehrsprachige Fragestunde beim Familientreffen am Samstag

Gemütlich begann für viele Teilnehmer der Röntgenlauf - bei der Pasta-Party am Samstag. Die ersten Besucher schlenderten schon kurz vor dem offiziellen Start der Marathon-Messe um 16 Uhr von Stand zu Stand durch die Halle Hackenberg. Um 18 Uhr waren dann fast alle Tische vollbesetzt. Läufer schaufelten Kohlehydrate, Kinder und Partner leisteten ihnen genießend Gesellschaft. Tortellini oder Fettuccine, Schinken-Sahne-, Tomaten- oder Arrabiata-Soße? - so lauteten die entscheidenden Fragen.

Die ließen sich auch mehrsprachig beantworten: Hans-Jürgen Rühl vom Partnerschaftsverein Remscheid-Quimper war mit den sportlichen Gästen aus der bretonischen Partnerstadt gekommen, um die Startunterlagen abzuholen und sich danach fürs große Ereignis zu stärken. In einheitlichen roten Jacken waren die Franzosen nicht zu übersehen. Auch für die Lokalmatadore Arnd Bader und Daniel Schmidt gehörte die Stippvisite bei der Pasta-Party wieder zum Röntgenlauf dazu.

Die Teilnehmer erkannte man an der weißen Tasche mit den Startunterlagen, und so war die erste Frage unter Bekannten oft: "Du läufst auch mit?" Und die zweite: "Welche Strecke?" Worauf es mitunter vielschichtige Antworten gab, denn wie immer starteten ganze Familie - vom 400-Meter-Bambini-Lauf bis zum Ultramarathon.

Und während die einen über ihre Vorbereitung fachsimpelten oder sich einfach mit Röntgenlauf-Bekanntschaften darüber austauschten, was im vergangenen Jahr so alles passiert war, bevölkerten die anderen die Stände der Marathonmesse. Die Angebote der Sporthändler für Schuhe und Laufbekleidung (nach dem Röntgenlauf ist vor dem Röntgenlauf) waren ebenso gefragt wie die Gewinnspiele bei den Sponsoren und Unterstützern. Den Ehrgeiz von Kleinen wie Großen entfachte die Schusskraftmessung der Volksbank. Hier wurde der Besucher mit dem härtesten Schuss gesucht - von der D-Jugend-Kickerin der SG Hackenberg bis zum Oberbürgermeister versuchten viel ihr Glück. Wegen des fiesen Herbstwetters konzentrierte sich die Party auf die Halle. Die Stände im Freien hatten schon geschlossen, als sich die Halle ab 20 Uhr leerte. Schlafenszeit für Ausdauersportler.

(RP)