Radsport Kaiser macht Schluss

Radsport · Am 4. Februar laden die Radsportler des RV Adler Lüttringhausen zum 20. Eifelmarathon ein. Der runde Geburtstag ist zugleich der Schlussakkord für die Veranstaltung, denn Organisator Willi Kaiser will kürzertreten.

Der Kreis schließt sich: Willi Kaiser, Streckenchef und Organisator, ruft zum 20. und zugleich letzten Eifelmarathon des RV Adler Lüttringhausen auf. In knapp zwei Wochen, am 4. Februar, starten die Mountainbiker des RV Adler sowie einige Gastfahrer am Bahnhof Remscheid-Lennep zur 180 Kilometer langen Tour nach Michelbach in der Eifel. Danach ist die Traditionsveranstaltung Geschichte.

Dass der runde Geburtstag des Eifelmarathons zugleich dessen Ende ist, liegt daran, dass Kaiser aus gesundheitlichen und Altersgründen kürzertreten will. Da bot sich die 20. Auflage als Schlusspunkt an. "Der Eifelmarathon ist sein Baby", weiß Adler-Pressesprecher Martin Bäppler, "er hat sich damit im Verein ein Denkmal geschaffen." Deswegen müsse der Klub auch respektieren, wenn Kaiser einen Schlussstrich ziehen will: "Obwohl die Nachfrage bei den Teilnehmern konstant hoch war, ist das sein gutes Recht. Wir stützen seine Entscheidung." Deswegen werde es vorerst auch keine ähnlich geartete Veranstaltung unter dem Adler-Dach geben. Bäppler: "Vielleicht in ein paar Jahren, aber das ist noch Zukunftsmusik."

Würdige Strecke

Zum runden Geburtstag des Marathons hat Kaiser versucht, eine würdige Strecke zu finden – was ihm zur eigenen Überraschung gelang. Trotz der 19 bisherigen Fahrten gibt es immer noch bisher unbekannte Straßen, Wege und Trails, die Kaiser bei der Vorbereitung selber unter die Räder nahm.

Los geht es von Remscheid aus auf der bekannten Route über Burscheid, Dünnwald, Köln und Brühl nach Euskirchen. Von dort aus steigt die Strecke über 27 Kilometer auf zum Teil bereits bekannten Radwegen moderat an. In Nettersheim ist an einer Bäckerei ein erster Zwischenstopp geplant. Hier ist auch ein Gastraum für die Radler reserviert.

Danach geht es auf dem als "Eifelsteig" bekannten Wanderweg weiter, der mit Anstiegen und Abfahrten alles andere als anspruchslos ist. Im Rahmen der Testfahrten kam Streckenchef Kaiser ein "Plattfuß" gerade recht, um eine Verschnaufpause einzulegen. Von Allendorf aus wird es anschließend auf neuen Wegen nach Michelbach gehen.

Für die Jubiläumstour können sich alle Interessierten, auch Nichtmitglieder, noch per E-Mail beim Streckenchef anmelden. Die Tour wird nicht als Rennen gefahren. Gemeinsam losfahren und ankommen ist das Ziel. Sollte unterwegs jemand aussteigen, wird er von einem Begleitfahrzeug mitgenommen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 25 Euro für die Organisation plus etwa 25 Euro Übernachtungskosten in Michelbach.

(RP)
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