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Handball: HSG verpasst eine Überraschung gegen Aufderhöhe

Handball : HSG verpasst eine Überraschung gegen Aufderhöhe

Handball-Verbandsliga: HSG Radevormwald/Herbeck – TSV Aufderhöhe 24:25 (12:14) – Sie hatten gerackert, gekämpft und alles gegeben. Doch am Ende standen die vom Abstieg bedrohten Bergstädter mit leeren Händen da und mussten sich dem Tabellenzweiten geschlagen geben.

Handball-Verbandsliga: HSG Radevormwald/Herbeck – TSV Aufderhöhe 24:25 (12:14) – Sie hatten gerackert, gekämpft und alles gegeben. Doch am Ende standen die vom Abstieg bedrohten Bergstädter mit leeren Händen da und mussten sich dem Tabellenzweiten geschlagen geben.

"Einen Punkt hätten wir verdient gehabt", trauerte HSG-Trainer Markus Eigenbrod der verpassten Sensation und der Chance nach, im Kampf um den Klassenerhalt wenigstens einen wichtigen Zähler zu verbuchen. Der wäre bitter nötig gewesen, da die direkte Konkurrenz im Tabellenkeller erfolgreicher war als die HSG.

Zunächst schien der turmhohe Favorit aus der Klingenstadt seiner Rolle gerecht zu werden. Nach sechs Minuten lagen die Gäste mit 4:1 vorne und setzten sich nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der HSG zum 6:6 (14.) auf 12:7 (20.) ab. Doch die Hausherren kamen zurück, verkürzten den Rückstand bis zur Pause auf 12:14 und schafften drei Minuten nach dem Seitenwechsel beim 15:15 den erneuten Ausgleich. Es folgte die stärkste Phase der Gastgeber, die in der Abwehr sehr gut standen und im immer stärker werdenden Daniel Kärgel im Tor einen großen Rückhalt hatten.

Nach 45 Minuten führten die Hausherren mit 20:16 und hatten sogar die Chance, auf 21:16 zu erhöhen. Doch der Wurf des agilen Tobias Weber krachte gegen beide Innenpfosten und sprang von dort zurück ins Feld. Aufderhöhe bekam nun wieder Oberwasser und nutzte eine siebenminütige Schwächephase der HSG, um das Spiel zu drehen und mit 22:21 in Führung zu gehen. Doch die Hausherren fingen sich wieder und hatten unmittelbar vor dem Abpfiff noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch der Pass von Sven Paas fand seinen Adressaten nicht.

"Uns fehlte heute eben das nötige Quäntchen Glück", meinte Eigenbrod, der seine Mannschaft für den großen Einsatz lobte: "Wir haben uns gut präsentiert. Das war wichtig für Moral."

HSG-Tore: Koch (6), Ante (6/3), Weber (5), August (4), Blum (2), Kirschsieper (1).

(RP)