Handball: HGR muss in den ungeliebten "Bunker"

Handball: HGR muss in den ungeliebten "Bunker"

Handball-Oberliga: Remscheider gastieren ohne Seher, Völker und Ellbracht beim Tabellenzweiten TSV Aufderhöhe.

Nach der Herbstferien-Pause steht für die HG Remscheid gleich wieder eine echte Bewährungsprobe auf dem Spielplan: Nach der 21:27-Heimniederlage gegen Spitzenreiter Königshof vor der Pause geht es am Samstag nun zum Tabellenzweiten TSV Aufderhöhe. Das macht die Aufgabe ebenso wenig angenehm wie die Halle, denn gespielt wird im "Bunker" Börkhaus-Siebels.

Vor allem aber der Gegner wird der HGR alles abverlangen. "Das ist eine mit vielen namhaften Akteuren gespickte Mannschaft", weiß HGR-Spielertrainer Lukas Steinhoff, der dabei auf Frank Berblinger, Matthias Späth, Felix Jedamzik oder den Ex-Remscheider Andreas Liebsch verweist. "Da gibt es unglaublich viel Erfahrung, außerdem wissen die auch in der Abwehr sehr robust zu spielen."

Aber das beherrscht die HGR auch, wenngleich Steinhoff trotzdem in den Herbstferien auch am defensiven Verhalten schraubte. "Unsere 6:0-Abwehr steht zwar normalerweise gut, aber wenn wir Änderungen vornehmen, wird es manchmal wackelig. Deswegen haben wir am Feinschliff gearbeitet."

Verzichten müssen die Gäste in jedem Fall auf Torhüter Christopher Seher. Er zog sich im letzten Heimspiel gegen Königshof einen Muskelfaserriss zu, der noch nicht verheilt ist. Für ihn steht Jan Beck zwischen den Pfosten. Auch Abwehrspezialist Sören Völker (Zerrung) und Allrounder Tim Ellbracht stehen nicht zur Verfügung. Ellbracht plagt sich mit einer hartnäckigen Entzündung am Auge herum. Währenddessen kann TSV-Coach Max Ramota bis auf die langzeitverletzten Matthias Späth und Alexander Jentzsch aus dem Vollen schöpfen. Zudem verstärkte sich der TSV noch einmal, in dem er Linkshänder Jonas Zimmermann vom Drittligisten SG Langenfeld zurückholte.

Samstag, 19.15 Uhr, Börkhaus-Siebels.

(RP)