Fußball : Harte Nuss für den FCR

Fußball-Landesligist FC Remscheid steht Sonntag (14.30 Uhr) beim SV Hilden-Nord vor einer schweren Aufgabe. Nach der mäßigen Vorstellung im Pokal gegen Wermelskirchen muss sich der FCR beim Tabellendritten steigern.

Soll die Rechnung aufgehen, müssen zwei Siege her: Vor einigen Wochen hatte Stefan Brandt das Ziel ausgegeben, am Ende der Hinrunde 25 Punkte auf dem Konto zu haben. Zurzeit sind es 19, und es stehen nur noch zwei Spiele für Fußball-Landesligist FC Remscheid auf dem Programm.

Das erste dieser beiden Spiele wird morgen um 14.30 Uhr beim SV Hilden-Nord angepfiffen. Die Gastgeber sind der "heimliche Spitzenreiter" der Liga, rangieren mit einem Spiel Rückstand auf den TuS Grevenbroich und den 1. FC Mönchengladbach aber aktuell nur auf Rang drei.

"Das wird eine harte Nuss", glaubt Stefan Brandt, der ein gutes Verhältnis zu Hilden pflegt. Denn seine Fußballschule kooperiert schon eine ganze Weile mit dem SV: "Daher kenne ich auch einige Spieler ganz gut." Überhaupt liegen die Gastgeber auf seiner Wellenlänge, denn: "Trainer Thomas Knüfermann verfolgt ebenso wie ich das Konzept, junge, talentierte Spieler zu fördern."

Doch die Sympathie für den SV ruht am Sonntag für 90 Minuten. Brandt will punkten. Nicht nur, um seine 25-Punkte-Vorgabe zu erfüllen. "Wir wollen am Ende der Saison unter den fünf Erstplatzierten stehen. Davon sind wir im Moment ein Stück entfernt, also müssen wir uns wieder ransaugen."

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Das wird mit einer taktischen Umstellung einhergehen. "Wir werden unser System etwas ändern", verrät Brandt. Was genau geändert werden soll, bleibt noch das Geheimnis des Übungsleiters. In jedem Fall können die Bergischen aus einem prall gefüllten Kader schöpfen: Bis auf Martin Komarek sind alle Akteure fit, wenngleich einige Spieler noch einen Trainingsrückstand aufweisen. Dazu zählt beispielsweise Michael Günther, der beim Kreispokalfinale wegen einer Grippe fehlte.

Apropos Pokalfinale: Die mäßige Darbietung beim 3:1 gegen Wermelskirchen will Brandt nicht dramatisieren, nahm sie aber zumindest punktuell zum Anlass für Einzelgespräche: "Es gab ein paar Dinge, die mir nicht gefallen haben. Das haben wir geklärt und konzentrieren uns nun ganz auf das Spiel in Hilden."

(RP)