Fußball : Die Vereine haben die Wahl

Es geht heiß her beim Fußballkreis. Was als Schwelbrand (zu) lange vor sich hin köchelte, droht sich nun zu einem echten Flächenbrand zu entwickeln. Ob der beim Kreistag am 3. April gelöscht werden kann, ist noch nicht raus. Fest steht nur: Es muss sich dringend etwas ändern. Vakante Positionen und persönliche Kleinkriege kann man sich auf Dauer auch im kleinsten Kreis im Fußballverband nicht erlauben. Und die Außendarstellung nimmt angesichts der öffentlichen Schlammschlacht groteske Züge an.

Das wird man auch beim FVN registrieren. Eine Rebellion von Schiedsrichtern gegen ihren Kreisvorstand war in Duisburg so neu, dass am Freitagabend mit Andreas Thiemann und Klaus Plettenberg sogar der Boss und sein Stellvertreter vom Verbandsschiedsrichterausschuss in die Provinz eilten.

Entscheidend ist indes nicht, wie Schiris, der Kreisvorsitzende oder der Verband die Dinge sehen. Entscheidend ist, was die Vereine wollen. Sie haben am 3. April die Wahl zu entscheiden, wie es im Kreis 14 weitergeht. Eine verantwortungsvolle Aufgabe. Ausgang offen.

(RP)