Handball : Artenschutz für die Panther

Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Handball-Spielgemeinschaft Bergische Panther soll auch im Seniorenbereich über das Saisonende hinaus weiterleben. Darauf einigten sich am Dienstagabend Vertreter der drei Trägerklubs.

Für viele war der Beerdigungstermin nur noch eine Frage der Zeit. Doch die Bergischen Panther haben am Dienstagabend ein deutliches Lebenszeichen gefunkt. Bei einem Treffen von Verantwortlichen der Handball-Spielgemeinschaft und ihrer drei Trägerklubs (TG Hilgen, Burscheider TG, TV Witzhelden) wurde klar: Auch in der Saison 2011/12 wird unter der Flagge der Panther im Seniorenbereich gespielt. Offen ist nur noch mit wie vielen Mannschaften.

"Es gibt keine vernünftige Alternative zu den Panthern." Das sagte Knut Cromm, der Vorsitzende der Burscheider TG, gestern auf Nachfrage der BM. Entsprechend sei während der Sitzung "nie das Wort Trennung gefallen". Horst Buttkus, der Vorsitzende der TG Hilgen, stößt ins selbe Horn: "Ich gehe davon aus, dass die Panther auch im Seniorenbereich auf Sicht bestehen bleiben."

Einig sind sich die beiden Vereins-Bosse aber auch darin, dass intern Umstrukturierungen greifen müssen, um das sportlich dahin dümpelnde Schiff wieder flottzumachen. Wenn beispielsweise Buttkus davon spricht, "hier und da an Stellschrauben drehen zu müssen", dann ist damit vor allem gemeint, mehr Mitarbeiter für den administrativen Bereich zu gewinnen und die im Jugendbereich vorhandene Identifikation mit der Spielgemeinschaft auch auf die Erwachsenen zu übertragen.

  • Sven Gregor  aus Hückeswagen belegte bei
    Segeln im Bergischen : Schöner Saisonabschluss für Lasersegler Sven Gregor
  • Das Bundesligateam der Seglervereinigung Wuppertal mit
    Zweite Segelbundesliga mit dem SVQWu-Team von der Bever-Talsperre : J 70-Team im Abstiegskampf
  • Jürgen Klopp mit David Wagner.
    Schalker Trainerkandidat : Jürgen Klopp vergleicht Arbeit von David Wagner mit dem FC Remscheid

Noch deutlicher wird Cromm: "In den nächsten 14 Tagen sind alle Mannschaften aufgerufen, Mitarbeiter zu benennen, die helfen, unsere Situation zu verbessern." Danach, so Cromm, werde es eine neuerliche Zusammenkunft geben, "in der wir uns gegebenenfalls Maßnahmen überlegen müssen." Dies sei kein Ultimatum, wohl aber eine dringende Aufforderung an alle Mitglieder.

Auf die Nachfrage, ob mit den angesprochenen "Maßnahmen" auch die Reduzierung der spielenden Mannschaften gemeint sein könne, sagte Cromm: "Wenn sich nicht genügend Mitarbeiter finden, müsste man sich zumindest hinterfragen, ob wir weiter am großen Rad drehen können." In der laufenden Saison stellen die Panther neben 20 Jugendmannschaften drei Damen- und sechs Herrenteams.

(RP)