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Remscheid: SPD ehrt ihre "Sympathieträgerin"

Remscheid : SPD ehrt ihre "Sympathieträgerin"

Beim Neujahrsempfang würdigt die Partei Beate Wilding. Hans-Peter Meinecke wird Ehrenvorsitzender der Fraktion.

Beate Wilding ist die Preisträgerin des von der Remscheider SPD in diesem Jahr erstmals ausgelobten Preises "Stolz auf Remscheid". Damit würdigten die Sozialdemokraten die Verdienste, die sich Remscheids ehemalige Oberbürgermeisterin in ihrem Amt an der Verwaltungsspitze, in zahlreichen Ehrenämtern und für die Entwicklung der Stadt erworben hat.

Beim Neujahrsempfang im neuen Lindenhof hielt ihr Amtsnachfolger Burkhard Mast-Weisz vor rund 140 Gästen die Laudatio und stellte Beate Wilding als herzlichen, liebenswerten Menschen, aber auch als zielorientierte Politikerin und Verwaltungschefin vor. Zu ihren kommunalpolitischen Leistungen gehörten die Umsetzung des neuen Areals rund um den Remscheider Bahnhof, der Ausbau des Betreuungsangebots an den Remscheider Schulen und vor allem die erfolgreichen Anstrengungen um die Konsolidierung des städtischen Haushaltes. Ebenso sei es ihr gelungen, den DOC-Investor McArthurGlen für den Standort Lennep zu begeistern. "Du hast bedeutende Spuren in dieser Stadt hinterlassen. Die Remscheider mögen dich, weil du eine Sympathieträgerin bist", schloss Mast-Weisz seine Ansprache.

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Die SPD Remscheid gestaltete ihren traditionellen Empfang zum Jahresbeginn mit einem neuen Konzept und in einem größeren Rahmen. Nicht nur ihre Mitglieder folgten der Einladung zahlreich. Vertreter von Vereinen, Verbänden und Behörden wie etwa IHK-Präsident Thomas Meyer und Amtsgerichtsdirektor Paul-Dieter Dudda, von Kirchen und Religionsgemeinschaften fanden sich im Saal des Gemeinschaftshauses auf dem Honsberg ein. Durch diese Vielfalt an Besuchern solle die Veranstaltung Gelegenheit für Gespräch und Begegnung bieten, erklärte Sven Wolf, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. In seiner Begrüßungsrede erinnerte er in eindringlichen Worten an die "grausame Gewalt", die in Frankreich Journalisten, Polizisten und Kunden eines Supermarktes getroffen habe. "Diese Anschläge treffen uns tief, weil sie sich gegen unsere Grundwerte richten."

Aus den Geschehnissen dürfe kein politisches Kapital gezogen werden, hob Gastredner Thomas Kutschaty hervor. Der NRW-Justizminister forderte bei aller Sorge und der nicht von der Hand zu weisenden Bedrohungslage eine sachliche Diskussion. Bevor Remscheids SPD-Parteivorsitzender Sven Wiertz in den geselligen Teil überleitete, gab es eine weitere Ehrung. Hans-Peter Meinecke, der 20 Jahre der SPD-Ratsfraktion vorgestanden hatte, wurde zu ihrem Ehrenvorsitzenden ernannt.

(RP)