Remscheid: So macht Bewegung Spaß

Remscheid: So macht Bewegung Spaß

Damit sich Kinder nach Herzenslust austoben können und zu einer besseren Selbstwahrnehmung finden, unterstützt die 1994 gegründete Remscheider Sportstiftung die Präventionskampagne "Mobil und gesund statt kugelrund".

Der Bewegungsförderung von Kindern nimmt sich die im Dezember 1994 gegründete Remscheider Sportstiftung an, die seit dem vorigen Jahr die Präventionskampagne "Mobil und gesund statt kugelrund" der AG Kindergesundheit der Remscheider Gesundheitskonferenz in drei ausgewählten Remscheider Kindergärten unterstützt. Ein Jahr lang bis zu den Sommerferien können Kinder im evangelischen Kindergarten Klausen sowie in den städtischen Kindertagesstätten Rosenhügel und Honsberg sich unter fachkundiger Anleitung jeweils eine Stunde pro Woche nach Herzenslust austoben, Freude an der Bewegung gewinnen und über vielseitige Bewegungs-Erfahrungen zu besserer Selbst-Wahrnehmung zu finden.

Nachhaltigkeit sichern

Dass auch Erzieherinnen an diesen Förderstunden teilnehmen und die Übungen in ihre tägliche Arbeit integrieren, passt ins Konzept der Kampagne ebenso wie zum Fördergedanken der Sportstiftung. Denn damit ist die von allen gewünschte Nachhaltigkeit über die Anfangsphase hinaus gesichert. Das gilt auch für die gesamte Aktion: So zeichnet sich nach der letzten Jahreshauptversammlung der Sportstiftung und ihres Fördervereins Ende vorigen Jahres ab, dass man dieses Projekt wenigstens ein weiteres Jahr unterstützen wird, erklärt Udo Alvermann vom Vorstand der Sportstiftung. Auf diesen Bereich der frühkindlichen Bewegungsförderung wolle man sich auch künftig konzentrieren, blickt er auf die künftigen Vorhaben der Sportstiftung. Womit klar ist, dass dieses Projekt die Sportstiftung auch weiter beschäftigen wird. Schließlich warten genügend Kindertagesstätten darauf, ebenfalls unterstützt zu werden.

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Dabei knüpft das derzeitige Vorhaben an die ersten Großprojekte der Sportstiftung an, bei denen es ebenfalls um frühkindliche Bewegungsförderung und Nachhaltigkeit ging. So wurden 2001 in Zusammenarbeit mit Stadtsportlehrer Markus Dobke Kurse für bewegungsarme Kinder mit motorischen Defiziten und psychomotorischen Auffälligkeiten an Remscheider Grundschulen gestartet. Ein Projekt, bei dem sich die Sportstiftung gezielt der motorischen Defizite wie Haltungs- und Koordinationsschwächen sowie der psychosozialen Auffälligkeiten von Grundschülern annahm.

Um "Psychomotorische Bewegungsförderung" ging es beim 2003 gestarteten "Projekt Struck", bei dem die Sportstiftung in Kooperation mit "MOPS" in der Grundschule und im Kindergarten Struck den Blick der Kinder auf die vielfältigen Angebote der Sportvereine lenkte. Zudem sollten "psychomotorische Ansätze in die sportartspezifische Ausbildung" getragen werden. Beide Projekte sind abgeschlossen.

(RP)
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