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Sieben Remscheider aus Quarantäne entlassen

Run auf die „Helferlein-Karte“ der Stadt : Sieben Remscheider aus der Quarantäne entlassen

Wie die Stadt Remscheid mitteilt, wurden im Stadtgebiet 33 Menschen positiv auf die Corona-Erkrankung getestet. Die gute Nachricht: Sieben Personen konnten als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

Zurzeit befinden sich 200 Remscheider in angeordneter häuslicher Quarantäne. Die Stadt weist darauf hin, dass die Dunkelziffer der sogenannten „begründet verdächtigen Menschen“ nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) bereits bedeutend höher sein dürfte.

Gute Nachrichten meldet die Stadt von „vielen Menschen“, die ehrenamtlich – unter Umständen auch für mehrere Personen – einkaufen gehen. Diesen Personen bekommen ab der kommenden Woche eine „Helferlein-Karte“ ausgestellt, mit der sie belegen können, nicht etwa für sich selbst, sondern für ältere Menschen unterwegs zu sein. Über 100 Freiwillige haben der Stadt zufolge in den letzten Tagen die „Helferlein-Karte“ angefragt, die im Laufe der kommenden Woche mit der Post verschickt wird. Wer Interesse daran hat, ebenfalls die Karte zu erhalten und für Senioren einkaufen zu gehen, kann sich telefonisch unter 0 21 91/46 45 351 oder per E-Mail an seniorenhotline@remscheid.de melden.

Unterdessen stellt die Stadt klar, dass Physiotherapie-Praxen nicht geschlossen werden. Wörtlich heißt es: „Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.“

Auch Floristen dürfen weiterhin öffnen. Gleiches gilt bei orthopädischen Schuhmachern für den Verkauf von entsprechendem Schuhwerk und passendem Zubehör.

Zulässig sind jetzt auch Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von eineinhalb Metern eingehalten werden.

Verhindern will die Stadt dagegen, dass Gewerbetreibende neuerdings bestimmte Sortimente in geringem Umfang in ihr Warenangebot aufnehmen, um weiter öffnen zu dürfen. Deswegen betont die Stadt, „dass nur die Betriebe öffnen dürfen, deren Warensortiment bereits vor Inkrafttreten der Corona-Schutzverordnung diesem Sortiment der Grundversorgung entsprochen hat.

www.remscheid.de

(red)