Sportlerehrung 2017: Schwungvoller Wahlauftakt

Sportlerehrung 2017 : Schwungvoller Wahlauftakt

Im Allee-Center gab der Sportbund am Samstag den Startschuss für die Bürgerwahl der Sportler des Jahres. Ehrung am 11. März im Theater.

Neugierig blicken die Passanten auf die Bühne, die auf der großen Aktionsfläche im Allee-Center steht. Die Musik aus den Boxen bringt viele dazu, stehen zu bleiben und zu verfolgen, wie die Mitglieder der Capoeira-Gruppe anmutig ihren Kampf-Tanz vollführen. Am Rande schaut Reinhard Ulbrich noch einmal in seine Notizen. Der Vorsitzende des Remscheider Sportbundes präsentiert gleich die zweite Runde der Kandidaten, die in diesem Jahr bei der Sportlerehrung zu Wahl stehen.

Der Wahlauftakt im Allee-Center war sehr gut besucht. Foto: Meuter Peter

Die Auftaktveranstaltung zur Ehrung der besten Remscheider Sportler des Jahres 2017 zog am Samstag wieder zahlreiche Besucher an. "Die Resonanz ist sehr gut", freute sich Ulbrich, der hofft, dass sich auch in diesem Jahr wieder möglichst viele Bürger an der Abstimmung beteiligen. Die ersten, die in den fünf Kategorien (Sportler, Sportlerin, Mannschaft, Jugendmannschaft und Jugendsportler) ihre Kreuzchen auf dem Stimmzettel machten, waren Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sportdezernent Thomas Neuhaus sowie Center-Managerin Andrea Schwenke.

Auch Kampfsport-Vorführungen des Karate Dokan fesselten das Publikum vor der Bühne. Foto: Meuter Peter

Wer noch keinen klaren Favoriten hatte, konnte sich bei den kurzen Interviews mit fast allen der 25 Nominierten ein Bild machen. So stand zum Beispiel Fechterin Ulrike Sigismund (53), die zum ersten Mal für die Wahl nominiert ist, auf der Bühne Rede und Antwort. Sie wurde 2017 Landesmeisterin und war überrascht, dass sie zu den Kandidaten gehört. Geschicklichkeit, viel Kondition aber auch Köpfchen machen ihre Sportart Fechten aus. "Die Ehrung ist eine wichtige Sache, um den Leuten auch einmal Randsportarten bekannter zu machen", erklärt sie.

Überhaupt: Die Sportlerwahl zeige jedes Jahr aufs Neue die Vielfalt, betont Ulbrich. Neben den Aushängeschildern, wie der Rollhockey-Abteilung der IGR, den Schwimmern oder Leichtathleten sind unter den Kandidaten auch Bogenschützen oder Sportkegler.

Der 19-jährige Colin Dehnke, kennt das Nominierungs-Gefühl bereits. Im vergangenen Jahr zählte der Skaterhockey-Spieler noch zur Jugend. Dieses Mal steht er bei den Männern als Sportler des Jahres zur Wahl. "Es ist super, wieder dabei zu sein. Man wird von den anderen Teammitgliedern ganz anderes aufgenommen und hat die Möglichkeit, den Sport bekannter zu machen", erklärt Dehnke.

Zwischen den Interviews präsentieren verschiedene Vereine Auszüge ihres Sportprogramms. Bei vielem durfte das Publikum mitmachen, wie beispielsweise beim "Jumping" der Lenneper TG. Das temporeiche Training auf den kleinen Trampolinen machte gute Stimmung und brachte die Teilnehmer schnell ins Schwitzen. Die Mitglieder von "Fit im Rollstuhl" des HTV demonstrierten die Alltagsherausforderung für einen Rollstuhlfahrer anhand von Matten.

Das große Finale der Sportlerehrung findet am Sonntag, 11. März, mit der "Matinee des Sports" im Teo Otto Theater statt. Die Veranstaltung wird wie immer von der Stadt, dem Sportbund und der Bergischen Morgenpost präsentiert. Bis dahin muss noch fleißig abgestimmt werden. Bis zum 28. Februar kann votiert werden. Entweder online unter www.sportbund-remscheid.de oder per Wahlcoupon an den Wahlurnen im Allee-Center sowie in den Rathäusern Remscheid und Lüttringhausen. Eintrittskarten für die Matinee gibt es unter anderem beim Sportbund.

Weitere Impressionen vom Wahlauftakt zur Sportlerehrung als Video und Foto-Strecke unter www.rp-online.de/remscheid

(RP)
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