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Remscheid: Schüler lernen Praxis im Schul-Technikum

Remscheid : Schüler lernen Praxis im Schul-Technikum

Die Anmeldefrist für die neuen Lehrgänge des Bergischen Schul-Technikums hat begonnen. Die ersten Kurse starten Anfang März. Darauf macht das Schultechnikum auf seiner Homepage aufmerksam. Alleine im vergangenen Kurszeitraum nahmen mehr als 400 Jugendliche und junge Erwachsene aus 43 Schulen teil. "Ein Rekord war unsere Mädchenquote, die 42 Prozent betrug", freut sich Projektkoordinatorin Sarah-Lena Debus.

30 Themenschwerpunkte

Vor vier Jahren wurde das Bergische Schul-Technikum – kurz BeST – gegründet. Es hat sich inzwischen bei Schülern und Lehrern im Städtedreieck durch ein spannendes Kursangebot, das über 30 verschiedene Themenschwerpunkte setzt, einen Namen gemacht.

Schülerinnen und Schüler von Klasse acht bis zur Jahrgangsstufe 13 haben durch das BeST die Möglichkeit, spannende und innovative Technologien kennenzulernen. Das neue Kursprogramm reicht von der Entwicklung von iPhone-Apps über die Einführung in die moderne Brennstoffzelltechnik bis hin zur Röntgentechnik für Mädchen. Viele Experimente tragen dazu bei, Theorie und Praxis zu verknüpfen.

Zahlreiche Partner aus der hiesigen Wirtschaft, der Kultur- und Bildungslandschaft füllen das BeST mit Leben. Standorte der jeweiligen Projekte sind unter anderem die Bergische Universität in Wuppertal oder das Deutsche Röntgen-Museum in Lennep. Überdies gibt es Partnerschaften mit Schulen und auch Unternehmen aus der Region wie dem Remscheider Heiztechnikhersteller Vaillant oder der Wermelskirchener Firma Tente Rollen. Dadurch haben die jungen Bergischen Gelegenheit, sich mit der Wirtschaftsregion vertraut gemacht und frühzeitig erste Kontakte zu den ansässigen Firmen zu knüpfen.

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"Freizeitengagement wird gerade bei Bewerbungen für eine Ausbildung immer wichtiger. Damit kann man bei den Betrieben punkten, auch wenn die Schulnoten mal nicht so gut sind", sagt Sarah-Lena Debus aus Erfahrung. Umgekehrt profitiert auch die heimische Wirtschaft vom BeSt. Denn erklärtes Ziel bei der Gründung war es, einen Beitrag für die Berufsorientierung des Nachwuchses und die Zukunft der regional ansässigen Unternehmen und der Region Bergisches Land zu leisten.

Kurse sind kostenlos

Für die Teilnehmer sind die verschiedenen Zertifikatskurse kostenlos. Finanziert werden die Programme je zur Hälfte durch den Fachbereich Elektrotechnik der Uni Wuppertal und durch die Regionaldirektion der Agentur für Arbeit.

"Es ist möglich, sich mit einem Formular bei drei Kursen anzumelden. Wer darüber hinaus aktiv sein möchte, füllt einfach einen weiteren Bogen aus", erklärt die Koordinatorin, die in diesen Tagen eifrig an den Schulen für die Teilnahme wirbt und das Angebot vorstellt.

Kursprogramm und Anmeldeformulare im Internet unter www.nrw-best.de

(bona)