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Remscheid: Zahl der Corona-Toten steigt auf 102

Pandemie in Remscheid : Zahl der Corona-Toten steigt auf 102 – Impfungen in Heimen gehen weiter

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist in Remscheid auf 102 gestiegen. Eine 92-jährige Frau und ein 88-jähriger Mann, die beide vorerkrankt waren und sich mit dem Coronavirus angesteckt hatten, sind gestorben. In der Alten- und Pflegeeinrichtung Stockder Stiftung wurden indes Bewohner, Mitarbeiter und Einsatzkräfte der Rettungsdienste geimpft.

Momentan sind 158 Remscheider mit dem Coronavirus infiziert und befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Ebenfalls isoliert leben 379 Personen, die als Verdachtsfälle gelten. Insgesamt haben sich bisher 3064 Bürger mit dem Coronavirus angesteckt, 2804 sind mittlerweile genesen.

Im Krankenhaus müssen derzeit 28 Covid-Patienten behandelt werden, vier davon liegen auf der Intensivstation, drei werden beatmet. Die 7-Tage-Inzidenz, die die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von einer Woche bezogen auf 100.000 Einwohner beschreibt, liegt am Dienstag bei 123,0.

Am Dienstagvormittag hat ab 11 Uhr ein mobiles Impfteam in der Pflegeeinrichtung Stockder Stiftung die Impfungen fortgesetzt. Insgesamt, so berichtet die Stadt, konnten 64 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 64 Mitarbeitende der Einrichtung geimpft werden. Zudem wurden drei Mitglieder des Impfteams sowie insgesamt zwölf Rettungsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und der Feuerwehr geimpft.

Die Impfungen wurden durch vier Ärztinnen und Ärzte durchgeführt. Hierbei wurden sie von zwei Mitarbeitenden der Verwaltung sowie zwei Führungsdiensten der Feuerwehr unterstützt. Am 2. Februar steht die erforderliche zweite Impfung in der Stockder Stiftung an. Bereits am kommenden Freitag, 15. Januar, wird in der Alten- und Pflegeeinrichtung Haus Lennep geimpft.

Die Landesregierung hat derweil den Start für die Schutzimpfungen der über 80-Jährigen in den Impfzentren ab Anfang Februar angekündigt. In seinem Schreiben stellt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann eine telefonische und eine Online-Terminreservierung ab dem 25. Januar in Aussicht.

(red)