Remscheid: „Voidemolition“ entwickelt sich weiter

Musik in Remscheid : „Voidemolition“ entwickelt sich weiter

Die Band „Voidemolition“ will sich weiter professionalisieren. Mitte September steht mit Alpha Alias, der Videoproduktionsfirma des Remscheiders Sven Schulte, ein aufwendiger Musikvideo-Dreh auf dem Programm.

Die Remscheider Heavy-Metal-Band „Voidemolition“ hat in diesem Herbst Großes vor. Die fünf Musiker um Sänger David Dannenberg werden Mitte September mit Alpha Alias, der Videoproduktionsfirma des Remscheiders Sven Schulte, ein professionelles Musikvideo produzieren.

Der Kontakt ist bei der Teilnahme am Schüler-Rockfestival in Wuppertal zustande gekommen. „Sven Schulte hat damals dort gearbeitet“, sagt Dannenberg. Für den Videodreh hat die Band eigens einen neuen Song geschrieben. „Es wird alles einen Schritt weitergehen, auf ein neues Level gehievt“, sagt der 24-Jährige. Die Vorfreude ist dem Sänger deutlich anzumerken. „Der Song heißt ‚Hate Me‘ und ist wesentlich progressiver und anspruchsvoller als unser bisheriges Material. Die Aufnahmen im Pitchback-Studio in Köln finden am 10. August statt“, sagt Dannenberg. Denn der Song soll nicht nur als Video veröffentlicht werden, sondern auch die neue Single der Remscheider Band werden. „Das hatten wir uns für dieses Jahr ohnehin vorgenommen“, sagt der 24-Jährige.

Das Ziel der jungen Band ist es, einen weiteren Schritt in die Professionalität zu gehen. „Mit einem Video lässt sich nicht nur die Reichweite vergrößern, wir können uns damit auch einfacher für Konzerte oder auch bei Plattenlabels bewerben“, sagt Dannenberg. Dafür sei man bereit, zu investieren. Denn die Studioaufnahme soll nicht nur hohen Ansprüchen genügen, auch das Musikvideo soll mehr als nur ein simples Performance-Video sein, das eine Band beim Spielen zeigt. „Klar werden wir zu sehen sein. Aber auf der anderen Seite wird es auch eine gewisse Handlung im Video geben“, sagt der Sänger. So sollen in dem Clip etwa verschiedene Statisten zu sehen sein.

Als Drehort hat die Band sich einen durchaus geschichtsträchtigen Ort im Bergischen ausgesucht. „Wir werden am 20. und 21. September vor allem im Wülfing-Museum in Radevormwald drehen. Dazu wird es noch Dreharbeiten am alten Bahnhof in Dahlerau geben sowie, wenn es klappt, im Wasserkraftwerk in Remscheid“, sagt Dannenberg.

Alles also Örtlichkeiten, die einen gewissen industriekulturellen Anstrich haben. „Und sie passen gut zu eine Metal-Band“, sagt der 24-Jährige lachend. So habe man sich in Absprache mit dem Wülfing-Verein beispielsweise verschiedene Ecken im Museum ausgesucht, die nicht für die Öffentlichkeit zugänglich seien. „Etwa im Keller oder im alten Treppenhaus“, sagt David Dannenberg.

Nach den Dreharbeiten muss Schulte an die Arbeit und aus dem Rohmaterial ein Video schneiden. „Wir wollen das fertige Video zunächst auf YouTube hochladen, denn das ist nach wie vor die Plattform Nummer eins, was Videos von kleineren Bands angeht“, sagt David Dannenberg. Er hofft, dass das bis Ende Oktober der Fall ist. „Das ist zumindest der Plan“, sagt der Sänger lachend.

Im Anschluss daran werde „Hate Me“ auch als regulärer Song zum Download auf den entsprechenden Plattformen oder als CD erhältlich sein. „Aber natürlich soll das Video auch erst einmal zur Geltung kommen“, sagt Dannenberg.

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