Remscheid: Verkehr in Lennep wird umgeleitet

Remscheid : Verkehr in Lennep wird umgeleitet

Erweiterung des Knotenpunktes Ring- / Rader Straße beeinträchtigt Autofahrer.

Autofahrer müssen ab dem kommenden Sommer auf weitreichende Umleitungsregeln in Lennep achten. Nachdem der Ausbau der Kreuzung Trecknase vollendet ist, folgt die Erweiterung des Knotenpunktes Ring- / Rader Straße. Diese Baumaßnahme werde mindestens genauso kompliziert, kündigt der Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) Michael Zirngiebl an. Er will am 20. Februar die Bezirksvertretung (BV) Lennep über den genauen Ablauf der Arbeiten informieren.

Für den Weg aus Richtung Trecknase nach Lüttringhausen können die Autofahrer ab Trecknase nach wie vor die Ringstraße nutzen. Zudem steht fest, dass aus Richtung Lüttringhausen die Autofahrer im Kreuzungsbereich Ring- / Rader Straße über die Wupper- und dann über die Kölner Straße geleitet werden. Und auch der Kirmesplatz kommt ins Spiel. Ein Teil wird Verkehrsfläche – insbesondere für den Schwerlastverkehr, der aus Richtung Blume kommt und beim Abbiegen einen breiteren Radius benötigt.

Ein weiterer Teil des Platzes werde für den Baustellenbetrieb in Anspruch genommen – zum Beispiel für Container, in denen die Mitarbeiter der Baufirma Besprechungen abhalten können. Die Belastungen für die dortigen Nachbarn hielten sich dabei in Grenzen, verspricht Zirngiebl. Anwohner hatten sich 2018 mit einer Eingabe an die Stadt Remscheid gewandt, weil sie unter Lärm- und Staubbelastung leiden, wie sie erklärten. Diese ständen im Zusammenhang mit den dortigen Kanalbauarbeiten, wobei der Kirmesplatz als Lagerfläche dient. „Die Fläche, die wir jetzt für die Verkehrsführung benötigen, befindet sich auf einem anderen Teil des Platzes“, erklärt Zirngiebl. Wie der Verkehr aus Richtung Radevormwald umgeleitet wird, will er nicht näher darstellen. „Das werden wir in der Bezirksvertretung Lennep erklären.“

Derzeit seien die TBR dabei, die Ausschreibung für interessierte Baufirmen vorzubereiten, die dafür sorgen sollen, dass die Kreuzung weitere Abbiegespuren erhält und breiter wird. Davon versprechen sich die Verantwortlichen einen besseren Verkehrsfluss in alle Richtungen. Nachdem auf der Grundlage der Angebote von Baufirmen der Auftrag erteilt wird, kann es losgehen. Zirngiebl peilt dazu den Sommer 2019 an. Bauzeit: rund eineinhalb Jahre. Geschätzte Projektkosten: 4,5 Millionen Euro, wobei das Land den Löwenanteil übernimmt.