Remscheid: Signale für die Allee aus München

Wirtschaft in Remscheid : Signale für die Allee aus München

Positiv gestimmt hat sich Remscheids Baudezernent Peter Heinze am Dienstagnachmittag auf den Rückweg von der Münchner Immobilienmesse Expo Real gemacht.

Bei den mehr als 40 Gesprächsterminen, die Heinze dort in anderthalb Tagen absolvierte (einige seiner Mitarbeiter sind auch heute noch vor Ort), gab es gute Signale, berichtete er.

Etwa für die Alleestraße Auf der oberen Alleestraße stehe die Anmietung eine größeren Fläche an, sagte Heinze. Wo genau und von wem, bleibt aber noch sein Geheimnis.

Einzelhandel Mit Verantwortlichen aller großen Player wurde in München gesprochen. Heinze erkennt insgesamt die grundsätzliche Bereitschaft, mit Lebensmittel- oder Drogeriemärkten nun auch in Stadtteile zu gehen, die bislang den Investoren dafür aus wirtschaftlichen Gründen nicht attraktiv genug erschienen. Die Idee dabei: Wohnungsbau und Einzelhandel werden kombiniert. Das könnte unter anderem für den Lenneper Hasenberg ein gutes Signal sein, wo die Nahversorgung für Anwohner schwierig geworden ist. Gerne hören wird das auch die Politik im Südbezirk, die sich schon länger die Ansiedlung eines Drogeriemarktes in ihrem Stadtteil wünscht. Bislang seien diesen Themen noch nicht mit konkreten Flächen verbunden. Über weitere Gespräche soll das Thema vertieft werden.

Förderprojekte Den Besuch von Ministerin Ina Scharrenbach (Heimat, Kommunales, Bau) am Stand des Städtedreiecks nutzte die Stadt, um mehrere Remscheider Förderprojekte anzusprechen. Neben dem Umbau des Ebert-Platzes, für den jetzt die Anträge eingereicht werden sollen, ging es auch um das Freibad Eschbachtal. Wie unsere Zeitung berichtete, hat die Stadt für die nötige millionenschwere Sanierung einen Förderantrag für Gelder aus dem Landesprogramm „Soziale Integration im Quartier“ gestellt. Thema der Gespräche, bei denen auch Staatssekretär Dr. Jan Heinisch anwesend war, war auch die weitere Entwicklung am Honsberg, einem Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf. Die Stadt hofft, dem Quartier mit der Ansiedlung einer Dependance der Rheinischen Fachhochschule Köln langfristig einen neuen Impuls geben zu können. Das Land soll helfen. Thema war auch das EU-Förderprogramm „Urbane Produktion“, für das Remscheid über die Bergische Struktur- und Entwicklungsgesellschaft in Solingen Ideen angemeldet hat. Dabei geht es um Konzepte, wie man Handel und Produktion in kleinen Einheiten in der Stadt verbinden kann.

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