Remscheid: Rosenstraße wird Kita-Standort

Kinder-Betreuung in Remscheid : Rosenstraße wird Kita-Standort

In der Nähe der Werkzeugtrasse soll eine neue Einrichtung entstehen.

Gute Nachrichten beim Thema Kita-Planung konnte der zuständige Koordinator Werner Grimm am Mittwochabend den Mitgliedern im Jugendhilfeausschuss verkünden. In Alt-Remscheid soll an der Rosenstraße auf einem alten Firmengelände eine weitere neue Kita entstehen. Ein Investor will auf dem 5000 Quadratmeter großen Grundstück eine Einrichtung für Kinder bauen. Möglicherweise soll zusätzlich auch Wohnbebauung entstehen. Platz genug ist vorhanden. Als Träger ist die Kraftstation im Gespräch.

Im Thema ist Bewegung. Erst in der vergangenen Woche hatte der Lenneper Investor für die Grill-Erlebniswelt Grillardor auf dem Gelände der früheren Straßenmeisterei in Lennep bei einem Pressetermin bekanntgegeben, dass er mit der Stadt Gespräche über den Bau einer Kita auf dem hinteren Teil des Geländes führt. Dort waren bislang Wohnhäuser geplant. Es „spreche Einiges dafür, dass es gelingen kann“, sagte Grimm, der sich allein etwas über den frühen Zeitpunkt der Bekanntgabe wunderte.

Bei den sechs aktuell laufenden Projekten der ersten Ausbaustufe (720 zusätzliche Plätze) geht es mit unterschiedlichem Tempo voran. An der Arturstraße auf dem Hasten liegt die Baugenehmigung vor. Hier soll es in den nächsten Tagen losgehen. An der Sedanstraße dagegen ist das Projekt noch nicht so weit. Der Investor führe mit den Technischen Betrieben Verhandlungen über den Bau eines Wendehammers am Ende der Sackgasse, sagte Grimm. Erst wenn das geklärt sei, könne der Bauantrag eingereicht werden. Liege dieser einmal vor, gehe es in der Regel schnell, berichtete Grimm aus der täglichen Praxis.

Sozialdezernent Thomas Neuhaus (Grüne) versprach der Politik für die kommende Sitzung eine „projektscharfe“ Vorlage mit dem genauen Sachstand der immer zahlreicher werdenden Neubau-Projekte im Bereich der Kindertagesstätten. Es sei das gute Recht des Ausschusses, bei diesem Thema im Detail auf Stand zu sein. Ottmar Gebhardt (CDU) hatte sich zuvor verwundert darüber gezeigt, dass es bei einigen Kita-Projekten, die schon länger laufen, nur wenige Fortschritte gebe.

Rolf Haumann (Grüne) wollte von der Verwaltung wissen, ob bei diesen Bauprojekten auch nachhaltige Themen wie Dachbegrünung oder der Aufbau von Photovoltaik-Anlagen geprüft werde. Die Stadt könne das in den Abstimmungsgesprächen mit den Bauherren jeweils nur anregen, entscheiden täten diese am Ende aber selbst, ob sie diese Investition dann auch tätigen wollen. „Wir geben ihnen ja auch nichts dazu“, sagte Grimm.

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