Trendstudie „Jugend in Deutschland“ Remscheider Abiturienten diskutieren politische Tendenzen

Remscheid · Im April rüttelte eine Studie von Jugendforschern Politik und Medien wach. Ein Grund war die Politikpräferenz junger Leute für die AfD. Für drei angehende Rögy-Abiturienten waren die Erkenntnisse keine Überraschung.

Lennard Peters, Karina Schwarz und Thorge Vorwerk (v.l.), drei angehende Abiturienten vom Röntgen-Gymnasium, analysieren die Jugendstudie zur AfD-Tendenz.

Lennard Peters, Karina Schwarz und Thorge Vorwerk (v.l.), drei angehende Abiturienten vom Röntgen-Gymnasium, analysieren die Jugendstudie zur AfD-Tendenz.

Foto: Jürgen Moll/Jürgen Moll (jumo)

Es wirkte wie ein Weckruf, als im April neue Erkenntnisse über die Generation Z die Runde machten: Eine Studie hatte ergeben, dass Jugendliche und junge Erwachsene immer unzufriedener sind und sich stärker der AfD zuwenden. Was weite Teile der Politik und der Medien zu überraschen schien, war für Karina Schwarz (17), Lennard Peters (18) und Thorge Vorwerk (18) keine Neuigkeit. „Das hätten wir den Leuten auch ohne repräsentative Befragung sagen können“, so die drei angehenden Abiturienten, die im Juni ihre Schulzeit mit der allgemeinen Hochschulreife beenden wollen.