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Remscheid: Neuinfektionen an zwei Schulen in der Innenstadt

Corona in Remscheid : Neuinfektionen an zwei Schulen in der Innenstadt

Drei Neuinfektionen mit dem Corona-Virus haben an zwei Remscheider Innenstadt-Schulen zu weiteren häuslichen Quarantänen geführt. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

So gab es an der Albert-Einstein-Gesamtschule in der Brüderstraße am Mittwoch zwei neue Infektionsfälle – einen im Kurs 10a, einen in der Klasse 9c. Das infizierte Mitglied des Kurses 10a war letztmalig am 21. September in der Schule. Wegen der Erkrankung eines Familienmitglieds war das Kind am Mittwoch auf das Coronavirus getestet worden. Der Schüler der Klasse 9c hat zuletzt am 22. September am Unterricht teilgenommen. Das Kind zeigte Symptome und wurde deshalb abgestrichen. Beide Infektionsfälle haben häusliche Quarantänen zur Folge. Die genauen Zahlen dazu werden im Laufe des Tages erwartet. Gleichfalls mit Symptomen besuchten ein Schüler des Kurses Q2 am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium die Schule und wurde positiv getestet. Hier sind insgesamt 40 Kursmitglieder von Quarantänemaßnahmen betroffen. Wie der Fall in die Lehrerschaft hineinwirkt, wird noch geprüft. Die aktualisierten RKI-Richtlinien besagen,, dass im Fall von positiv getesteten Schülerinnen und Schülern, die infiziert am Unterricht teilgenommen haben, alle Mitglieder der Klasse die Anordnung der Quarantäne des zuständigen Gesundheitsamtes erhalten. Bei den Lehrkräften, die in diesen Klassen unterrichtet haben, erfolgt die Bewertung individuell.

Die Stadt weist zudem erneut darauf hin, dass die Schule eigenständig entscheiden, ob und wie der Unterricht fortgesetzt wird. Auch die Information zu diesem Thema organisieren die Schule selber, sagt die Stadt. Das wird an den Schulen offenbar unterschiedlich gehandelt.

(hr)