Remscheid: Mehr Tempo in der Allee-Diskussion

Innenstadt: Mehr Tempo in der Allee-Diskussion

Die Chancen, dass der Rat in seiner nächsten Sitzung Ende März eine Entscheidung über die Öffnung der unteren Alleestraße für den Individualverkehr trifft, sind gestiegen.

Wie berichtet, hat die CDU für die Märzsitzung einen entsprechenden Antrag gestellt. Am Donnerstagabend wandelte SPD-Fraktionschef Sven Wolf im Rat den umfangreichen Prüfauftrag der SPD zum Thema Alleestraße in eine Anfrage um. „Das geht schneller“, sagte Wolf. Er sei überzeugt, dass die Verwaltung auf die Fragen seiner Partei schnell antworten könne, sagte Wolf. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) begrüßt diesen Schritt. „Die Menschen erwarten, dass Entscheidungen fallen.“

Der SPD geht es unter anderem um die Frage, ob die Öffnung der unteren Alleestraße für den Verkehr sich planerisch mit dem laufenden Projekt der Innenstadt-Revitalisierung verträgt. Zudem soll die Stadt sich zu einem möglichen Abriss des untersten der drei Pavillons positionieren. David Schichel (Grüne) bat die Verwaltung am Donnerstagabend darum, auch die anderen beiden Pavillons der Gewag in ihrer Antwort mit zu bedenken.

Die Politik reagiert mit dieser beschleunigten Beratungsfolge auch auf die öffentliche Diskussion. Die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Alleestraße hatte in dieser Woche erklärt, dass sie eine schnelle Öffnung der unteren Allee befürwortet. Sie verspricht sich davon eine Belebung, wenn zugleich dieser Bereich stärker als Wohnviertel und weniger als Einkaufsbereich entwickelt wird. Auch für einen Rückbau der Pavillons sprach sich die ISG klar aus.

Diskutiert werden kann das Thema vor der Ratsentscheidung Ende März noch in den Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses (7. März) und der Bezirksvertretung Alt-Remscheid (12. Februar).

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